07.11.2018

Gedenken an 9. November 1938 im Sauerland


Arnsberg. Meschede. Brilon. An vielen Orten im Sauerland laden Bürger-und Kirchengemden zum gedenke an den 9. November  1938.
"Wir treten ein für die Wahrung der Menschenrechte, widersprechen jeder Art von Judenhass, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, engagieren uns für Flüchtlinge und führen den Dialog über ethnische, religiöse und kulturelle Grenzen hinweg", heißt es auf dem Plakat, das in Meschede zum Schweigemarsch zum ehemaligen jüdischen Friedhof einlädt.
Treffpunkt: 18.00 Uhr Stiftsplatz  - 19.00 Uhr Interreligiöses Friedensgebet im Bürgerzentrum Alte Synagoge, Kampstraße

In Brilon sind die Bürger und Bürgerinnen eingeladen, sich um 18.30 Uhr am Jüdischen Friedhof, Derkerborn zu treffen. der Gedenkweg führt an Stolpersteinen vorbei bis zum Gedenkstein. Bürgermeister Dr. Christof Bartsch:" Wir möchten damit die furchtbaren Verbrechen, die am 9. November 1938 in der Pogromnacht ihren Anfang nahmen, vor dem Vergessen behüten. Vor allem in der heutigen Zeit ist es sehr wichtig, gemeinsam ein Zeichen für den Frieden und gegen Hass und Gewalt zu setzen". Schüler und Schülerinnen beteiligen sich am Programm.

Am Samstag, 10. November lädt die Arnsberger Veranstaltergemeinschaft ‚Gedenken an den 09.11.1938’ zu musikalischem Gedenken ein. Um 17.00 Uhr kommen Esther Lorenz, Gesang + Rezitation, und Peter Kuhz, Gitarre in die Ehemalige Synagoge in Neheim, Mendener Str. 35.
Mit dem Konzertprogramm „Numi Numi", benannt nach einem bekannten israelischen Wiegenlied, präsentiert die Sängerin Esther Lorenz israelische und spanisch-jüdische Musikkultur. Begleitet wird sie dabei von dem Gitarristen Peter Kuhz.
Erläuterungen über Feiertage und Bräuche, Anekdoten und die berühmte Prise Humor im Judentum vervollständigen dieses musikalische Kaleidoskop, das jüdisches Leben und Fühlen von verschiedenen Seiten beleuchten möchte.


 
 
 
 
Gedenken an 9. November 1938 im Sauerland
 

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