14.05.2018

Visitation mit Gottesdienst und Gemeindeversammlung eröffnet


Neheim. Ein Gottesdienst in der Christuskirche, in dem die beiden evangelischen Sakramente Taufe und Abendmahl gefeiert wurden, eröffnete die Visitation der Ev. Kirchengemeinde am Himmelfahrtstag. Pfarrer Dr. Udo Arnoldi predigte über das Fürbittengebet Christi aus dem Johannesevangelium. Er fand darin Ermutigung für die bunt zusammengesetzte Neheimer Gemeinde. Klar gegliedert, mit verständlichen Worten, mit Humor und Selbstkritik bezog er den biblischen Text auf die jüngste Geschichte der Gemeinde: „Wir wissen, was es heißt, wenn in der Gemeinde die Gabe Eintracht verlorengegangen ist.“ Er verwies darauf, dass eine Kirchengemeinde Zeit brauche, um Eintracht zurückzugewinnen. Sie könne damit dazu beitragen, dass die Welt Gottes Liebe erkennt.
Mit einfühlsamen Worten hieß er in der Taufe ein kleines Kind in der evangelischen Kirche willkommen. Zusammen mit Pfarrerin Gabriela Hirsch, die seit Februar dieses Jahres in Neheim arbeitet, feierte er mit der Gemeinde das Abendmahl.  Andreas Todt an der Orgel und der Neheimer Posaunenchor unter Leitung von Dirk Beyrodt führten gekonnt den Gemeindegesang an.  Am Ende des Gottesdienstes grüßte Superierten Alfred Hammer die Gemeinde, kündigte Besuche des 30-köpfigen Visitationsteams und seine Aufgabe an und lud zur Gemeindeversammlung nach dem Gottesdienst ein. „In keiner Gemeinde sei er während seiner Dienstzeit so oft gewesen wie in Neheim“, gab er zu. "Gerade deswegen", so machte er deutlich und zitierte den biblischen Paulus „habe er großes Verlangen, nach den Neheimern zu schauen“. Das Visitationsteam komme nicht nur, um hinter die Kulissen zu schauen, sondern um ohne zu bewerten  Anteil am Gemeindeleben zu nehmen und Ratschläge zu geben.  Bei der Gemeindeversammlung sagten viele, dass ihnen in der Gemeinde die Gemeinschaft guttäte, die gegenseitige Hilfsbereitschaft und die vielen guten Rückmeldungen auf Gemeindeangebote. Vordringliche Fragen betreffen die Zukunft der Gemeinde nach der Aufgabe der Pauluskirche. „Wie können die Menschen der beiden Bezirke gut zusammenwachsen?“ wurde mehrfach gefragt und auch, wie die Menschen zurückgewonnen werden könnten, die aufgrund des Streits um das Gemeindehaus sich abgewandt haben.  Einig waren sich die Gemeindeglieder, dass die evangelische Kirchengemeinde in der Stadt Arnsberg bekannt sei und als Mitgestalterin des Gemeinwesens wahrgenommen werde. KKB


Freundliche Begrüßung an der Kirchentür

Begrüßung der Tauffamilie

Pfr. Dr. Udo Arnoldi predigt

Andreas Todt und der

Posaunennchor

Taufe

Einladung zum

Abendmahl

Superintendnet Alferd Hammer stellt

das Visitationsteam vor.

 
 
 
 
Visitation mit Gottesdienst und Gemeindeversammlung eröffnet
 

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