Alfred Hammer: Presbyter/innen haben ein geistliches Amt.
Hierarchie mit Gott oben auf?
Gespräch über flache Hierarchien.

Gemeinde leiten - ein geistliches Amt. Presbyter und Presbyterinnen bilden sich fort.

Am12. März folgten über 30 alte und neue Presbyter und Presbyterinnen der Einladung des Superintendenten Alfred Hammer zum Presbyterstudientag in Meschede. Zusammen mit den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft gemeindlicher und synodaler Dienste hatte er eine informative Veranstaltung vorbereitet. Für ihn hat die gastliche Dimension des Leitungsamtes eine große Bedeutung: "Das Neue Testament beauftragt Sie, Rechenschaft über Ihre Hoffnung und Ihren Glauben abzugeben und beim Aufbau der Gemeinde das, was sie von Gott empfangen haben, einzubringen." Natürlich gehöre auch Organisatorisches zum Aufgabenbereich, denn "Ordnung muss sein - auch in der Kirche" zitierte Hammer die Aussage eines seiner Amtsvorgänger. Diakoniepfarrer Peter Sinn führte unterhaltsam und kurzweilig in die Diskussion über die Strukturen der Evangelischen Kirche von Westfalen ein. Diese Landeskirche baut sich von den Presbyterien über die Kirchenkreise bis zur Landeskirche aufbaut. Vorsitzende der Kirchenleitung, der Landeskirche und der Landessynode, die  sich Abgeordneten der Kreissynoden zusammensetzt, hat im Moment Präses Annette Kurschus. In ihrem Auftrag beauftragt das Landeskirchenamt die von den Presbyterien gewählten Pfarrerinnen und Pfarrer zum Dienst vor Ort. Die Presbyterinnen und Presbyter konnten mit Kartons die Strukturen nachbauen und dabei über ihre unterschiedlichen Auffassungen diskutieren. Dazu brauchten sie viel Raum, setzten Gott; Vater, Sohn und Heiligen Geist, mal ganz nach oben, mal unten zur Gemeinde. "Eigentlich gehört Gott auf alle Ebenen" stellte eine fest. Spaß hat der Prozess allen gemacht und laut Peter Sinn "abgebildet, was seit Gründung der Ev. Kirche von Westfalen nach 1945 immer wieder passiert: Die Ordnungen werden immer wieder reformiert, allerdings nicht vom Oben, sondern immer erst nachdem alle Presbyterien und Kreissynoden ihre Meinung zu Änderungsvorschlägen abgegeben haben." In Kleingruppen stellten die Mitarbeiterinnen für Kindergartenarbeit, Erwachsenenbildung. Ökumene, Öffentlichkeitsarbeit, Religionsunterricht und Diakonie - alle sind Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft gemeindlicher und synodaler Dienste, ihre Arbeitsfelder den Ehrenamtlichen vor und erlebten humorvoll eine Presbyteriumssitzung als Rollenspiel. "So etwas sollte man jedes Jahr wiederholen", schlugen einige  der Teilnehmenden am Ende der Veranstaltung vor.

Presbyterium Hüsten
Alte und neue Presbyter/innen in Brilon
Neues Presbyterium in Wickede

101 Ehrenamtliche leiten Kirchengemeinden im Kirchenkreis Arnberg

Am 20. März führen die Evangelischen Kirchengemeinden Arnsberg und Warstein ihre Leitungsgremien ein, wie es die übrigen neun Kirchengemeinden des Ev. Kirchenkreises Arnsberg in Wickede, Neheim, Hüsten, Sundern, Meschede, Olsberg-Bestwig, Brilon, Marsberg und Medebach an den ersten beiden Sonntag im März getan haben. 101 Ehrenamtliche wurden zuvor in ihre Ämter berufen oder gewählt. Darunter  55 Frauen und 46 Männer. Altersmäßig sind da zwei Generationen tätig, denn der Jüngste ist 19 Jahre und die Ältesten 72 Jahre alt. 34 Ehrenamtliche sind neu in ihr Amt gekommen. Die übrigen 60% machen als Presbyterinnen und Presbyter die nächsten vier Jahre weiter. So stehen Kontinuität und Neuanfang nebeneinander und gewährleisten, dass Begonnenes gut weitergeführt und neue Impulse eingebracht werden. Die Kirchengemeinde Brilon hat mit sieben Neuen die meisten Anfänger im Presbyterium.
Die Mitglieder der Leitungsgremien übernehmen viel Verantwortung und Arbeit. Einmal im Monat treffen sie sich zu einer Sitzung, die bis zu drei Stunden dauern kann, wenn eine lange Tagesordnung vorliegt. Zu Beginn wird ein Bibelvers ausgelegt, was verdeutlicht: Gemeinde leiten ist ein an der Bibel orientiertes geistliches Amt. Die Männer und Frauen fällen die Entscheidungen zusammen mit den Pfarren und Pfarrerinnen nach bestem Gewissen, mit Sachkenntnissen und immer mit der Rückfrage: Bauen wir die Gemeinde Jesu Christi vor Ort mit unserer Entscheidung auf?

Presbyteriumswahlen im Kirchenkreis Arnsberg

Die Kirchengemeinden Wickede, Olsberg-Bestwig, Sundern und Marsberg gehören zu den 106 der rund 500 Kirchengemeinden in Westfalen, in denen am 14. Februar die neuen Presbyterien gewählt wurden. Die Wahlbeteiligung, die in Wickede unter 4%, in Sundern 2,1%, in Olsberg-Bestwig 3% und in Marsberg 3,4% betrug, unterschritt die durchschnittliche Wahlbeteiligung von 6, 92 %.
in Wickede und Meschede werden die neuen Presbyterien am 13. März, in Warstein am 21. März und in den acht anderen Gemeinden –wie in den meisten Gemeinden in Westfalen – am 6. März eingeführt. 

Neues Presybtyterium in Wickede gewählt

In der Evangelischen Kirchengemeinde Wickede wurde am 14. Februar gewählt. Eröffnet wurde der Wahlsonntag mit einem gut besuchten Gottesdienst in der Christuskirche. Pastor Christian Klein erinnerte an die Wahlen in der Urgemeinde und bat die Gemeindeglieder an der anschließenden Wahl teilzunehmen. Leider nahmen sich diese Worte über die Gottesdienstbesucher hinaus nicht viele Gemeindeglieder zu Herzen. 87 abgegebene Stimmen zählte der Wahlvorstand nach der Schließung des "Wahllokales" um 14.00 Uhr aus, das sind noch nicht einmal 4% der Gemeindeglieder - keine gute Wahlbeteiligung.

Acht Plätze waren zu besetzen. Fünf Mitglieder des alten Presbyteriums hatten sich zur Wiederwahl gestellt - und alle wurden bestätigt. Dazu die "Neuen" Andreas Ersel, Annemarie Flehmer und Uschi Peuler. Dirk Dämgen nahm es sportlich und versprach, sich an anderer Stelle in die Gemeindearbeit einbringen zu wollen.

Stand der Pesbyteriumswahlen in den Kirchengemeinden im Kirchenkreis Arnsberg

Am 13. Dezember wurden in allen Kirchengemeinden in der Evangelischen Kirche von Westfalen die einheitlichen Wahlvorschläge im Hinblick auf die Kirchenwahlen am 14. Februar 2016 bekannt gegeben.

Wenn nur so viele Kandidaten und Kandidatinnen gefunden werden, wie Plätze im Leitungsgremium vorhanden sind,gelten die Kandidatinnen und Kandidaten mit der Abkündigung am 10. Januar als gewählt. 

Für die anderen Bezirke bzw. Gemeinden beginnt am 11. Januar das Wahlverfahren mit der Auslegung der Wahlverzeichnisse.

Der offizielle Einführungstermin für alle neuen Presbyterien ist Sonntag, 6. März 2016.

Die Situation in den Kirchengemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Arnsberg:

Arnsberg: keine Wahl
Auferstehungs-KGM Olsberg-Bestwig: Wahl in Bezirk 1, keine Wahl in Bezirk 2
Brilon:   keine Wahl
Hüsten:  keine Wahl 
Marsberg: Wahl in Bezirk 1, andere Bezirke: keine Wahl
Medebach: keine Wahl
Meschede:  keine Wahl 
Neheim: keine Wahl
Sundern: Wahl
Warstein: keine Wahl
Wickede: Wahl

Mit Freude das Schiff Gemeinde geleiten - Stefanie Schumacher über das Presbyteramt

Die 45-jährige Diplom-Verwaltungswirtin ist seit 2008, mit einer Unterbrechung von 15 Monaten im Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Neheim.

Eigentlich wollte ich mich schon immer gesellschaftlich engagieren. Hatte aber nie so die richtige Eingebung in welchem Bereich ich das tun wollte. Dieser Wunsch nach gesellschaftlichen Engagement wurde mit der Geburt meines Sohnes stärker. Nachdem ich einen Kindergartenplatz, in unserer Kirchengemeinde bekommen habe, habe ich mich verstärkt im Ehrenamt in meiner Gemeinde engagiert. Wenn man will kann man von einer Win-Win Situation sprechen. Die Frage im Jahr 2007, ob ich mir auch vorstellen kann für das Presbyterium zu kandidieren, habe ich spontan mit ja beantwortet.

Wenn ich nicht Presbyterin geworden wäre, dann hätte ich viele Begegnungen mit verschiedenen Menschen verpasst. Eine Begegnung war für mich besonders wichtig, weil ich dadurch  die Idee bekam mich zur Prädikantin ausbilden zu lassen. Nun sehe ich beides, Presbyterin sowie Prädikantin als Bereicherung meines Lebens an. Dafür bin ich sehr dankbar.

Es ist nicht immer leicht das Amt der Presbyterin. Aber es ist nirgendwo leicht, Verantwortung zu übernehmen. Da kommen auch Krisen auf einen zu, die man überwinden muss. Aber bei dem kirchlichen Engagement kann man sich sicher sein, dass man den Beistand von Gott hat.  Die Krisen muss man natürlich trotzdem durchleben, aber es ist dann einfacher. Presbyterium ist kein Kaffeekränzchen. Es ist viel Arbeit. Es macht aber auch Freude, das Schiff Gemeinde durch unruhige Zeiten zu geleiten. Deswegen habe ich auch meine Bereitschaft zur Kandidatur erklärt. Ich bin gerne Presbyterin. Ob ich es bleibe, dass liegt dann auch in der Hand der Wähler. Aber das ist okay, es entspricht meinem Verständnis von Demokratie.

Ich gebe Kandidaten meine Stimme von denen ich überzeugt bin, dass sie authentisch sind. Ich muss spüren können, dass ihnen der Aufbau der Kirche wichtig ist. Das fängt unten bei der Gemeinde an und geht bis zur EKD. Vielleicht bin ich da etwas zu weltpolitisch eingefärbt. Aber Beamte sind wahrscheinlich so.

Den Spruch "Reicht man der Kirche den kleinen Finger, nimmt sie die ganze Hand"- habe ich schon oft gehört. Ich meine, er gilt aber nicht nur für Kirche. Es liegt auch an jedem einzelnen. Aber das soll bitte jeder für sich selbst entscheiden, wie der Umfang seiner zeitlichen Engagement aussehen soll.  Derzeitig ist mein zeitlicher Umfang deutlich über den 250 Stunden im Jahr. Für mich ist das im Moment auch in Ordnung. Es hat sehr viel mit der persönlichen Einstellung zu tun. Aber ein Patentrezept habe ich nicht. Oder vielleicht doch? Einfach nein sagen, aber das gilt für alle Bereiche des Lebens. 

Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses" - Carlheinz Hilker über das Presbyteramt

Er ist 73 Jahre alt und Presbyter in der Ev. Kirchengemeinde Warstein. Der Diplomingenieur der Elektrotechnik war bis 2003 bei einem international agierenden Unternehmen als Marketing Manager beschäftigt. 2003 ging er in den Ruhestand. Kathrin Koppe-Bäumer befragte ihn nach seiner Arbeit als Presbyter:

2.         Was hat Sie bewogen, Presbyter/in zu werden?

Ich stamme aus einem christlich geprägten Elternhaus, (schon mein Großvater war Kirchenältester einer evang.- reformierten Kirchengemeinde) und als Jugendlicher war ich begeistertes CVJM Mitglied.
In unserer Kirchengemeinde habe ich mich dann in der Zeit der Konfirmation meiner Kinder wieder im Gemeindeleben stärker engagiert. Damals im Jahr 1992 habe ich mich auf Drängen einiger Gemeindeglieder in das Amt des Presbyters wählen lassen. In meinem Leben, sowohl im Beruf als auch im privaten Umfeld, habe ich immer Glück gehabt und mich stets in unserer Gemeinde geborgen gefühlt.
Das Psalmwort (Ps.26,8) im Altarraum meiner Christuskirche in Belecke „Herr, ich habe lieb die Stätte Deines Hauses und den Ort, da Deine Ehre wohnt“ hat mich geleitet, etwas in unserer Kirchengemeinde und später - mit mehr Zeit als Pensionär - auch im Synodalvorstand des Kirchenkreises Arnsberg zu bewegen.

3.         Was hätten Sie verpasst, wenn Sie nicht Presbyter/in geworden wären?

Ich hätte das Gefühl gehabt, etwas zu erhalten und nichts wieder zurückgeben zu können. Das Ehrenamt in unserer Kirchengemeinde hat mich geprägt und auch meinen Glauben gefestigt.

4.         Machen Sie weiter? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?

Bei der nächsten Kirchenwahl kandidiere ich nicht mehr, da ich in der nächsten Amtsperiode das max. Alter von 75 Jahren überschreiten werde.

5.         Beschreiben Sei einen Kandidaten/eine Kandidatin, dem oder der Sie Ihre Stimme bei der Wahl geben?

Eigentlich habe ich keine „Wunsch“- Kandidaten. Ich würde darauf achten, dass das Presbyterium mit engagierten Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten besetzt werden kann.

6.         Reicht man der Kirchengemeinde den kleinen Finger, nimmt sie die ganze Hand — heißt es häufig, wenn ehrenamtliche Arbeit beschrieben wird. Wie kann man sich davor schützen?

Dieser Meinung bin ich nicht. Natürlich ist es so, dass ein Mitglied im Presbyterium eine Leitungsfunktion hat und auch verantwortlich dafür ist Menschen zu finden, die sich ehrenamtlich für ein lebendiges Leben in unserer Gemeinde einsetzen. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass die Aufgabe stressfrei und mit Freude geleistet werden kann. Auch ein „Nein“ muss man akzeptieren können.

Gemeindeversammlungen im November

Am Sonntag, 14. Februar 2016 heißt es: Aufkreuzen und ankreuzen in den Evangelischen Kirchengemeinden Westfalens.  Nach vier Jahren findet die nächste Wahl der Presbyter und Presbyterinnen statt. Alle Gemeindeglieder ab 16 dürfen mit ihrer Stimme entscheiden: Wer leitet meine Kirchengemeinde in den kommenden vier Jahren?

Im Kirchenkreis Arnsberg finden in den Gemeinden die Versammlungen an folgenden Tagen statt:

Wickede: Sonntag, 15. November nach dem Gottesdienst in der Christuskirche, circa 10.30 Uhr
Neheim: Sonntag, 8. November nach dem Gottesdienst in der Christuskirche, circa 11.15 Uhr, Hüsten: Sonntag, 15.November nach dem Gottesdienst in der Kreuzkirche, circa 10.30 Uhr
Sudern: Sonntag, 8. November, nach dem „etwas lockeren“ Gottesdienst, circa. 11.30 Uhr
Arnsberg: Sonntag,15.November nach dem Gottesdienst in der Erlöserkirche, circa 11.45 Uhr
Meschede
: Dienstag, 10.November, Gemeindehaus an der Christuskirche,  19.30 Uhr
Warstein: Freitag, 13. November , Gemeindehaus Rüthen, Schlangenpfad 19.00 Uhr
Olsberg-Bestwig: Sonntag, 8. November nach dem Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche, Sonntag, 15. November  nach dem Gottesdienst in der Petruskirche
Brilon: Sonntag, 15. November nach dem Zentralgottesdienst in der
Stadtkirche, circa 11.00 Uhr im Ev. Gemeindezentrum
Marsberg:
Westheim: Sonntag,, 8. November nach dem Gottesdienst in der Erlöserkirche, circa 11.30 Uhr
Marsberg: Sonntag, 15. November nach dem Gottesdienst in der Emmauskirche, circa 11.30 Uhr
Bredelar: Sonntag, 8.November nach dem Gottesdienst in der Ev.Kirche, circa 11.30 Uhr
Medebach: Donnerstag, 12. November, Gemeindezentrum Prozessionsweg 32, 19.30 Uhr

Die gute Mischung wird gesucht
Wie das Wahlverfahren abläuft, wer wahlberechtigt ist und wer gewählt werden kann, wie die Wählerverzeichnisse aussehen und wo man Wahlvorschläge abgeben kann, kann man da erfahren. Für Menschen, die bisher aus der Ferne beobachtet haben, was in der Ortsgemeinde passiert, bietet die Gemeindeversammmlung eine Chance zu erfahren, wie Evangelische an der Basis sich einmischen und mitmachen können.
Pro Pfarrstelle werden in den Gemeinden in der Regel 4-5 Ehrenamtliche in das Leitungsgremium gewählt. Aus dem Griechischen übersetzt  bedeutet „Presbyter“ zwar  der oder die Älteste, trotzdem müssen die Mitglieder nicht alle Rentner oder Pensionärinnen sein.  Wählen lassen kann man sich ab einem Alter von 18 Jahren, mit 75 muss man aus dem Presbyterium ausscheiden. Eine gute Mischung von Alter, Geschlecht, beruflichen und privaten Lebenserfahrungen bringt Kompetenz in das Leitungsgremium.  Das entscheidet  über die Finanzen, die Gebäudeunterhaltung, die Gottesdienstgestaltung und die Gottesdienstpläne, das theologische und diakonische Gemeindeangebot, sowie über die Einstellung von Personal, die Vergabe von Arbeitsaufträgen und über die Neubesetzung einer Pfarrstelle.

Auch Spezialisten und Zweifler sind willkommen
Muss man alles können? fragen einige,  wenn sie den Aufgabenkatalog wahrnehmen. Muss man zweifelsfrei an alles glauben, was im Glaubensbekenntnis steht? fragen andere.
Nun, Alleskönner werden nicht gesucht, sondern Männer und Frauen, die sich für ihre Kirchengemeinde vor Ort und im Kirchenkreis einsetzen möchten, die Lust am Gestalten, Bewahren und Verändern haben und ihre speziellen Fähigkeiten in die Diskussionsprozesse einbringen möchten. In vielen Kirchengemeinden übernehmen Presbyter und Presbyterinnen Aufgaben im Gottesdienst, sie begrüßen die Gemeindeglieder, lesen Bibeltexte vor und sind ansprechbar für alle, die in die Kirche kommen. Auch wenn sie die Gemeinde leiten,  dürfen sie genauso zweifeln wie andere Christen und Christinnen. Denn Christen glauben an das, was sie nicht sehen und da ist der Zweifel ganz nah. Miteinander über das reden, was  trägt, was den Glauben erschwert und was immer wieder dazu ermutigt,  auch dazu sind die monatlich stattfindenden Presbyteriumssitzungen da. 
KKB

Neue Presbyterien - Ende Februar 2016

Alle vier Jahre werden die westfälischen Presbyterien, das sind die Leitungsgremien in den Kirchengemeinden, neu gewählt. Am 14. Februar 2016 ist der Termin der nächsten Wahl und am 28. Februar sollen die Ergebnisse feststehen. Bis dahin hat ein Wahlverfahren oder zumindest eine Neubesetzung der Presbyterien stattgefunden.

Das heißt auch für die Kirchengemeinden im Ev. Kirchenkreis Arnsberg:

Erste Vorbereitungen zur Wahl müssen getroffen werden. Die aktuellen Presbyter und Presbyterinnen müssen sich fragen, ob sie erneut kandidieren wollen. Bilanzfragebogen zur Hilfe hier

Danach wird festgestellte, wie viele freie Plätze in den Gremien neu besetzt werden müssen.

Dann beginnt die Kandidatensuche.
Gespräche bei Gemeindeveranstaltungen, Artikel und "Stellenanzeigen" in den gemeindlichen und lokalen Medien können dafür Hilfen sein.

Der Zeitplan, der mit der Gemeindeversammlung am 1. November beginnt und mit der Abkündigungen der Wahlergebnisse am 28. Februar endet, findet sich hier.

In der Ev. Kirche von Westfalen gibt es ein auch online erhältliches Magazin, das viele Fragen zur Presbyteriumswahl stellt und beantwortet. Download hier.

 

 

 
 
 
 
Presbyteriumswahlen 2016
 

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