27.01.2018

Positives Zeichen gegen Hungersnot und Leid setzen - Spenden für Frauenzentrum in Tansania und Diakonie-Arbeitsstellen


Arnsberg. „Wir können  nicht nur über Mitgefühl predigen, sondern müssen als evangelische  Christen in Arnsberg ein positives Zeichen gegen Hungersnot und Leid auf der Erde setzen“, meint Presbyter Wolfgang Ploog. Im November hatte das Presbyterium Pfarrerin Margot Bell eingeladen, zuständig für die Partnerschaftsarbeit in den Kirchenkreisen Arnsberg und Soest und Diakoniepfarrerin im Soester Kirchenkreis. Sie informierte das Leitungsgremium über Projekte von Brot für die Welt in Afrika und über ein Projekt, das die Partnerschaftsarbeit im Kirchenkreis Arnsberg im Kirchenkreis Ihembe in Tansania schon seit Mitte der 90-er Jahre unterstützt. Die Sauerländer fördern seitdem den Bau und die Ausstattung eines Frauenzentrums. Vor kurzem wurden alle Partnerschaftsprojekte in Ihembe evaluiert. Dabei wurde für das Frauenzentrum  ein neues Konzept entwickelt. Aus ihm geht hervor, dass die Arbeit im Frauenzentrum  eine hohe Priorität im Rahmen der Partnerschaftsarbeit hat. Es ist die einzige Einrichtung dieser Art dort  und unterstützt Bildungsarbeit für Frauen aus 10 Dörfern. Insgesamt wohnen 15 000 Menschen in der Region. Im Frauenzentrum werden Kurse und mehrtägige Veranstaltungen angeboten. Dafür bietet das Haus auch Übernachtungsmöglichkeiten und ist mit einer Kochgelegenheit ausgestattet. Die Frauen nehmen an Alphabetisierungs-und Rechenkursen teil und erhalten Informationen über Gesundheit und Hygiene und  werden in neuen Methoden in der Landwirtschaft unterrichtet.
Das Arnsberger Presbyterium entschied, diesem Projekt 3000 Euro an Spendengeldern zukommen zu lassen. Darüber freut sich die Pfarrerin und auch Karlheinz Krause, der Vorsitzende des Partnerschaftsausschusses im Kirchenkreis Arnsberg. Für Ploog bietet die Vermittlung durch die Pfarrerin die Garantie, „dass  das Geld in die richtigen Hände kommt und seinen Zweck erfüllt.“ Anfang Januar überreichte Pfarrer Johannes Böhnke den  Scheck mit der großzügigen Spende den Mitarbeitenden der Partnerschaftsarbeit im Café INKA der Diakonie Ruhr-Hellweg.e.V. Gleichzeitig erhielt die Arbeitsstelle für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten von der Diakonie Ruhr-Hellweg eine Spende von 1000 und das gastgebende Café INKA der Diakonie 600 Euro von der Kirchengemeinde. KKB
 


Erfreut nehmen Dorothee Joch, INKA, und Margot Bell, (beide vordere Reihe, von links), und Antonia Vogt, Arbeitsstelle (hintere Reihe, links),von Pfarrer Johannes Böhnke und Presbyter Wolfgang Ploog ( hintere Reihe, rechts) die großzügigen Spenden der Ev. Kirchengemeinde Arnsberg entgegen. Bild: Ev. KGM Arnsberg

Einblick ins Frauenzentrum in Ihembe, Bild: Partnerschaftsarbeit KK Arnsberg

 
 
 
 
Positives Zeichen gegen Hungersnot und Leid setzen - Spenden für Frauenzentrum in Tansania und Diakonie-Arbeitsstellen
 

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