19.08.2013

EinGriff in die Schöpfung


Zur Problematik der Präimplantationsdiagnostik aus christlicher Sicht

Die Fortschritte in der Medizin, speziell auf dem Gebiet der Gentechnik, bieten uns scheinbar immer neue Möglichkeiten. Besonders in den Grenzsituationen des menschlichen Lebens: am Anfang und an dessen Ende, werden diese Möglichkeiten in unserer Gesellschaft kontrovers diskutiert. Die Frage wird immer drängender gestellt: Dürfen wir alles, was wir können? Liegt das Leben in unserer Hand?
Ein Spezialproblem innerhalb der Geburtenregelung ist dabei die Frage nach der Präimplantationsdiagnostik (PID). Der Check des Erbgutes, die Forschung an lebensfähigen menschlichen Embryonen – ist das erlaubt? Ist nicht die Würde des Menschen unantastbar – wie es das Grundgesetz festlegt? Aber hat auch schon der ungeborene Mensch diese unantastbare Würde? Und steht nicht auch das christliche Menschenbild auf dem Spiel? Will sagen: Kann, wer die Menschen als gleichberechtigte Geschöpfe Gottes ernst nimmt, zwischen lebenswertem und lebensunwertem Leben unterscheiden?
Diesen und anderen Fragen soll in der Veranstaltung am 24. September in Vortrag und Diskussion nachgedacht werden.
Der Referent Dr. Dr. Günter Goldbach studierte Ev. Theologie, Erziehungs- und Gesundheitswissenschaften, Sozialpädagogik und Psychologie. Er arbeitete als Gemeindepfarrer, an Höheren Schulen und mit einem Forschungsauftrag an der Universität Osnabrück.

Dienstag, 24.September, 19.00 Uhr , Rittersaal des Alten Rathauses, Alter Markt 19, Arnsberg


 
 
 
 
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