04.11.2015

Evangelisch und ökumenisch in der Gemeinde tätig - Frank Mönnig in der Bestwiger Kreuzkirche ordiniert


Am Allerheiligentag wurde Frank Mönnig (33) in der Bestwiger Kreuzkirche von Superintendent Alfred Hammer zum Pastor ordiniert. Seit Oktober 2014 ist er in der Ev. Auferstehungskirche Olsberg-Bestwig Pfarrer im Probedienst und hat sich dort gut eingelebt. Das bewies die am Sonntagnachmittag gut gefüllte Kirche: Viele Gemeindeglieder, Katholiken und Bürger  der beiden Orte waren gekommen, um die feierliche Segnung und Sendung des jungen Pfarrers mitzuerleben. Superintendent Alfred Hammer erwähnte beeindruckt die Bescheidenheit Mönnigs und seine drei Schwerpunkte: Er wolle in Seelsorgegesprächen ganz nah bei den Anliegen der Menschen sein, in seinen Predigten die Fragen der Zeitgenossen  aufnehmen und im Licht des Evangeliums bedenken und Jugendliche davon überzeugen, dass christlicher Glaube lebenswichtig ist. Dieser Glaube kommt nicht immer auf einmal, sondern kann sich langsam im Leben entwickeln. Dafür sei Frank Mönnig ein gutes Beispiel. Er habe zunächst Lehrer werden wollen und sei erst nach einem Gemeindepraktikum in einer Hammer Kirchengemeinde  zum vollen Theologiestudium gewechselt. Dort weckte Pfarrer Frank Millrath Mönnigs  Interesse für die Arbeit als Pfarrer. Der heutige Superintendent im Kirchenkreis Hamm segnete seinen ehemaligen Praktikanten und teilte das Abendmahl mit aus. Auch Pfarrerin Ute Waffenschmidt-Leng war aus ihrer Siegener Gemeinde gekommen. Frank Mönnig war von 2012 - 2014 ihr Vikar. Überzeugend und überzeugt übernahm Frank Mönnig nach der feierlichen Ordinationshandlung den Gottesdienst: „Ich bin berührt“, so begann er die Predigt, blickte in die Gemeinde, holte tief Luft und erzählte eine Geschichte über Franz von Assisi. Dieser konfessionsübergreifende Heilige habe Gott in einer sprudelnden Quelle, einem blühenden Mandelbaum, im Gesicht eines alten Mannes, im Gebet und beim Essen erfahren. Mönnig mag die Art, in der der mittelalterliche Heilige überall Gott entdeckt. Mit verständlichen und klaren Worten erläuterte er Gedanken zur Auferstehung aus einem Bibeltext. Der Tod, der alles Leben begrenzt, müsse die Menschen nicht dahin drängen, über alle Maßen Glück und Erfolg unter Zwang und Druck im Leben zu produzieren, denn Gott schenke uns auch nach dem Tod Leben in Fülle. Dies zeige: Gottes Liebe ist stärker als der Tod. Sie sei schon spürbar in der freundlichen und liebvollen Nähe der Mitmenschen.
„Wenn man mit den Sauerländern mal ein Bier getrunken hat, dann sind sie offen“, hat Mönnig erlebt und freut sich auf die Zeit, die vor ihm liegt. Zunächst wird er noch in Olsberg-Bestwig Pfarrer bleiben und weiterhin freundlich und aufmerksam mit Gemeindegliedern und ökumenisch verbundenen Mitchristen Gemeinde dort bauen. Allerdings hat er jetzt das Recht, sich auf freie Pfarrstellen in Westfalen zu bewerben.

Text und Bilder: KKB


Frank Mönnig, Mitte vorne - umgeben von Kollegen, Kolleginnen, Familie und Presbyterium

Die Kreuzkirche voller Menschen mit Erwartung

"Ökumenischer" Segen von einer Schwester aus dem Bestwiger Kloster

Der frisch Ordinierte - ein lebhafter Prediger

 
 
 
 
Evangelisch und ökumenisch in der Gemeinde tätig - Frank Mönnig in der Bestwiger Kreuzkirche ordiniert
 

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