01.11.2015

Luther-Pop-Oratorium-großartige Bühnenshow am Reformationstag


Dortmund/Sauerland.Es war eine Event der großen Zahlen: 3000 Sängerinnen und Sänger-davon mehr als 700 Katholiken – füllten ein Viertel der Zuschauertribüne der Westfalenhalle aus, ein Symphonieorchester, eine Band, 12 Musical-Stars auf der Bühne und 8000 Zuschauer auf den Rängen und im Innenraum machten am Reformationstag die Uraufführung des Luther-Pop-Oratorium von Michael Kunze und Dieter Falk in Dortmund zu einem eindrucksvollen Erlebnis. In vier Bussen und einigen PKWs waren 180 Sauerländer aus den evangelischen Kirchengemeinden Medebach, Marsberg, Brilon und Olsberg-Bestweg  angereist. Und alle waren begeistert. In der vollen Westfalenhalle, Luther so zu erleben, dass man merken konnte: Da wird kein Märchen aus dem Mittelalter aufgeführt, sondern Ereignisse aus dem 16. Jahrhundert wirken bis heute und spiegeln sich in unserem Leben. Schon damals war Politik intrigant, war Kirche anfällig für Geld-und Machtmissbrauch, mussten sich Menschen durchringen zum selbstverantwortlichen Denken und hofften auf Hilfe von Gott und den Mitmenschen. Beeindruckend klangen die dreitausend Stimmen und zeigten: Was Einzelne auf der Bühne spielen, geht uns alle an. Auf der Rückfahrt ins Sauerland waren die Rückmeldungen durchweg positiv: „Marietta Esteban-Richter (68) aus Antfeld: „Besonders schön fand ich, was die Sänger und Sängerinnen auf der Bühne aufgeführt haben.“ Pia Starke (50), Mutter eines Briloner Konfirmanden: „Ich fand die moderne Umsetzung gut. Schade, nur, dass der große Chor über Lautsprecher übertragen wurde.“ Niklas Krahn (13), Konfirmand: „Die Show war anders als erwartet, nicht wie im Mittelalter sondern modern“, und seine Mitkonfirmandin Janet Dohle findet, dass Konfirmandenunterricht auf diese Art viel mehr Spa0 mache. Aria Brüsselbach (64) aus Bestwig fand die Musik toll, manches erinnerte sie an „Jesus Christ Superstar“. Noch besser hätte sie es gefunden, wenn  Luthers Worte: „Hier stehe ich und kann nicht anders“ noch stärker betont worden wären. Benedikt Meckel, 19 und Kevin Wiegand, 21, Jugendmitarbeiter aus Brilon, spielten im Bus die CD mit den Luther-Liedern. Sie fanden die Aufführung  so toll, dass sie das Stück gerne selbst mal in Brilon auf die Bühne bringen wollen.

Text und Bilder: KKB


Olsberger sind dabei.

Marsberger und Briloner ebenfalls.

Luther ringt mit sich: Kann er gegenüber Papst und Kaiser zu seinem Glauben stehen?

3000 Sänger und Sängerinnen

Moderne Konzerttechnik für L-U-T-H-E-R

Auch die Reformation war Kommunikation des Evangeliums.

Applaus für das Profi-Team

 
 
 
 
Luther-Pop-Oratorium-großartige Bühnenshow am Reformationstag
 

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