01.11.2015

Gemeindeversammlungen bereiten evangelische Presbyteriumswahlen vor


Am Sonntag, 14. Februar 2016 heißt es: Aufkreuzen und ankreuzen in den Evangelischen Kirchengemeinden Westfalens.  Nach vier Jahren findet die nächste Wahl der Presbyter und Presbyterinnen statt. Alle Gemeindeglieder ab 16 dürfen mit ihrer Stimme entscheiden: Wer leitet meine Kirchengemeinde in den kommenden vier Jahren?

Im Kirchenkreis Arnsberg finden in den Gemeinden die Versammlungen an folgenden Tagen statt:


Wickede: Sonntag, 15. November nach dem Gottesdienst in der Christuskirche, circa 10.30 Uhr
Neheim: Sonntag, 8. November nach dem Gottesdienst in der Christuskirche, circa 11.15 Uhr, Hüsten: Sonntag, 15.November nach dem Gottesdienst in der Kreuzkirche, circa 10.30 Uhr
Sudern: Sonntag, 8. November, nach dem „etwas lockeren“ Gottesdienst, circa. 11.30 Uhr
Arnsberg: Sonntag,15.November nach dem Gottesdienst in der Erlöserkirche, circa 11.45 Uhr
Meschede
: Dienstag, 10.November, Gemeindehaus an der Christuskirche,  19.30 Uhr
Warstein: Freitag, 13. November , Gemeindehaus Rüthen, Schlangenpfad 19.00 Uhr
Olsberg-Bestwig: wird noch gemeldet
Brilon: Sonntag, 15. November nach dem Zentralgottesdienst in der Stadtkirche, circa 11.00 Uhr im Ev. Gemeindezentrum
Marsberg:
Westheim: Sonntag,, 8. November nach dem Gottesdienst in der Erlöserkirche, circa 11.30 Uhr
Marsberg: Sonntag, 15. November nach dem Gottesdienst in der Emmauskirche, circa 11.30 Uhr
Bredelar: Sonntag, 8.November nach dem Gottesdienst in der Ev.Kirche, circa 11.30 Uhr
Medebach: Donnerstag, 12. November, Gemeindezentrum Prozessionsweg 32, 19.30 Uhr

Die gute Mischung wird gesucht
Wie das Wahlverfahren abläuft, wer wahlberechtigt ist und wer gewählt werden kann, wie die Wählerverzeichnisse aussehen und wo man Wahlvorschläge abgeben kann, kann man da erfahren. Für Menschen, die bisher aus der Ferne beobachtet haben, was in der Ortsgemeinde passiert, bietet die Gemeindeversammmlung eine Chance zu erfahren, wie Evangelische an der Basis sich einmischen und mitmachen können.
Pro Pfarrstelle werden in den Gemeinden in der Regel 4-5 Ehrenamtliche in das Leitungsgremium gewählt. Aus dem Griechischen übersetzt  bedeutet „Presbyter“ zwar  der oder die Älteste, trotzdem müssen die Mitglieder nicht alle Rentner oder Pensionärinnen sein.  Wählen lassen kann man sich ab einem Alter von 18 Jahren, mit 75 muss man aus dem Presbyterium ausscheiden. Eine gute Mischung von Alter, Geschlecht, beruflichen und privaten Lebenserfahrungen bringt Kompetenz in das Leitungsgremium.  Das entscheidet  über die Finanzen, die Gebäudeunterhaltung, die Gottesdienstgestaltung und die Gottesdienstpläne, das theologische und diakonische Gemeindeangebot, sowie über die Einstellung von Personal, die Vergabe von Arbeitsaufträgen und über die Neubesetzung einer Pfarrstelle.

Auch Spezialisten und Zweifler sind willkommen
Muss man alles können? fragen einige,  wenn sie den Aufgabenkatalog wahrnehmen. Muss man zweifelsfrei an alles glauben, was im Glaubensbekenntnis steht? fragen andere.
Nun, Alleskönner werden nicht gesucht, sondern Männer und Frauen, die sich für ihre Kirchengemeinde vor Ort und im Kirchenkreis einsetzen möchten, die Lust am Gestalten, Bewahren und Verändern haben und ihre speziellen Fähigkeiten in die Diskussionsprozesse einbringen möchten. In vielen Kirchengemeinden übernehmen Presbyter und Presbyterinnen Aufgaben im Gottesdienst, sie begrüßen die Gemeindeglieder, lesen Bibeltexte vor und sind ansprechbar für alle, die in die Kirche kommen. Auch wenn sie die Gemeinde leiten,  dürfen sie genauso zweifeln wie andere Christen und Christinnen. Denn Christen glauben an das, was sie nicht sehen und da ist der Zweifel ganz nah. Miteinander über das reden, was  trägt, was den Glauben erschwert und was immer wieder dazu ermutigt,  auch dazu sind die monatlich stattfindenden Presbyteriumssitzungen da. 
KKB


 
 
 
 
Gemeindeversammlungen bereiten evangelische Presbyteriumswahlen vor
 

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