07.10.2015

Gott schenkt aus seiner Fülle -Nach Visitationswoche rät Superintendent, das rechte Maß von Arbeit und Ruhe zu finden.


Mit Dank eröffnete Superintendent Alfred Hammer den Gottesdienst zum Abschluss der Visitation in der Kreuzkapelle in Freienohl. Dank an die Gemeinde, die sich hat besuchen lassen, Dank an alle, die in der Kirchengemeinde arbeiten, Dank an das Visitationsteam, das nach der Woche rechtschaffen müde sei und im Gottesdienst zahlreich vertreten war. Erntedank: Strohballen, Obst und Gemüse, Steinpilze aus dem Wald, eine Forke mit einem Bauernhut, ein gedeckter Frühstückstisch und ein Tisch, auf dem Bibeln und eine Brille lag, machten sichtbar: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern besonders vom Wort Gottes.
Eins der Gottesworte aus dem Matthäusevangelium legte der Superintendent in seiner Predigt im Hinblick auf die Visitationswoche aus. Da ging es um den Sabbat, den freien Tag in der Woche, den Gott den Menschen zum Atemholen schenkt, damit sie wieder Gottes Ebenbild werden und nicht in der Arbeit ertrinken.
Er würdigte die vielfältige ehren-und hauptamtliche Arbeit, die das Visitationsteam in der Kirchengemeinde vorgefunden hat. „Kirche in Aktion haben wir erlebt, Menschen, die sich mühen, um anderen Menschen zu begegnen und ihnen die Botschaft Christi lieb zu machen.“

Dass darüber die Ruhe nicht zu kurz kommt, ist ernsthaftes Anliegen des Superintendenten. Die Ruhe, die Ehrenamtliche und Hauptamtliche, auch sich selbst schloss er ein, bräuchten, um nicht krank zu werden. Er ermutigte alle, sich immer wieder hinzusetzen und vertrauensvoll zu hoffen, „dass Gott sich bei uns einfindet und uns füllt.“ Der Höhepunkt der Visitationswoche sei für ihn die Meditation in der Christuskirche gewesen: „Wenige Menschen, viel Stille, ein paar Worte und viele Kerzen – ich habe Ruhe gefunden.“

Dass die zahlreich versammelte Gemeinde in der Kreuzkapelle sie fand, dafür setzten sich mit Gebeten und einer einladenden Abendmahlsfeier Pfarrer Rainer Müller aus Brilon und Pfarrerin Irene Bauer-Jungmann aus Marsberg ein. Die musikalische Gestaltung lag in Händen Anne Sauerwalds an der Orgel und des Freienohler Frauenchors Harmonie unter Leitung von Friedhelm Vollmer. Der Chor feierte am Sonntag sein 50. Jubiläum. Car -Heinz Hilker aus Warstein betätigte sich als Lektor. Im Gottesdienst durften sich die Mescheder ausruhen, beim Imbiss danach rührte das Küsterinnenteam um Elke Beyer, Renate Stang, Edeltraud Dege und Lieselotte Schreiner allerdings wieder viele Hände und freute sich über die Mitarbeit von Konfirmanden und Eltern. Das reichlich gedeckte Kuchenbuffet demonstrierte: Die Freienohler sind gastfreundlich und freuen sich, dass die Visitation in ihrer Kirche zum offiziellen Ende kam.

Text und Bilder: KKB


Mitglieder des Visitationsteams gestalteten den Gottesdienst: v.l.: Alfred Hammer, Irene Bauer-Jungmann, Rainer Müller, Carl-Heinz Hilker

Der Frauenchor "Harmonie"

Kaffee und Kuchen in der Unterkirche

Einige aus dem Küsterinnen-Team

 
 
 
 
Gott schenkt aus seiner Fülle -Nach Visitationswoche rät Superintendent, das rechte Maß von Arbeit und Ruhe zu finden.
 

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