27.09.2015

Trotz großer Fläche an vielen Orten tätig - Visitation der Ev. Kirchengemeinde Meschede mit Gottesdienst und Gemeinderundfahrt eröffnet


Die  Visitation in der Ev. Kirchengemeinde Meschede wurde am 27. September mit einem Gottesdienst eröffnet. Gemeindeglieder und Mitglieder des Visitationsteams um Superintendent Alfred Hammer feierten mit vielen Engagierten:  Kirchenmusikdirektor Gerd Weimar vom Kirchenkreis an der Orgel musizierte im Wechsel mit dem Posaunenchor unter Leitung von Christine Wallnau-Töpfer. Psalmen, Gebete und den Segen sprach Pfarrer Dietmar Schorstein, die Presbyterin Heidrun Parplies las aus der Bibel und die Predigt hielten Pfarrerin Karin Neumann-Arnoldi und Pfarrer Hans-Jürgen Bäumer als Gespräch. Die Gemeindeglieder ließen sich ansprechen und bedanken sich anschließend.

Der Superintendent fragte auf der Gemeindeversammlung nach Freuden und Sorgen des Gemeindelebens. Die seit 25 Jahren gut laufende Flüchtlingsarbeit und der heutige Gottesdienst wurden als Freuden erwähnt. Sorgen machen die zunehmende Alterung der Gottesdienstgemeinde und die Frage, was aus der Johanneskirche im Mescheder Norden wird. Wer den Superintendenten persönlich sprechen möchte, kann die Sprechstunde nutzen, die er am Mittwoch, 30. September von 17.30 bis 18.30 Uhr im Gemeindehaus an der Christuskirche anbietet.

Das Visitationsteam, zu dem 35 Personen, Mitglieder das Kreissynodalvorstands und Fachleute aus Kirchenkreis und Kirchengemeinden, erkundete auf einer Busfahrt das 222 Quadratkilometer große Gemeindegebiet, auf dem ca. 4000 Evangelische leben. Pastor und Pastorin erzählten aus der Geschichte der Kirchengemeinde, über die Arbeit in den Ortsteilen und die Entwicklung der Stadt Meschede. Nach zwei Stunden hatten die Besucher nicht alle gesehen doch einen intensiven Eindruck bekommen von den Entfernungen, die alle in der Gemeinde zurücklegen müssen, wenn sie zusammenkommen wollen. „Wenn ich das sehe“, stellte  der Superintendent  fest, „können wir in der Fläche mit unserem sinkenden Personal nicht mehr präsent sein. Es wird immer mehr weiße Flecken geben.“

Trotzdem sind die Mescheder Protestanten an vielen Orten und  Einrichtungen der Gemeinde und des gesellschaftlichen Lebens tätig. 46 Besuchstermine stehen an. Die Vistatoren gleichen dem Apostel Paulus, der immer wieder Gast bei den Gemeinden war, die er vor 2000 Jahren gründete. Paulus wollte sehen, wie es den Gemeinden geht, und sie stärken. „Das wollen wir auch“, erklärte der Superintendent. Gemeinden brauchten einander und fänden während solcher Besuche heraus, „was uns als Christen trägt, was unsere Aufgabe ist und wie wir uns gegenseitig unterstützen können.“ Hammer dankte für die Gesprächsbereitschaft und die offenen Türen.

Nach den Besuchen wird er einen Bericht aus der Summe der Einzelberichte formulieren. Anschließend einigen sich der Kreissynodalvorstand und das Presbyterium auf gegenseitige Zielvereinbarungen. Am Sonntag, 4. Oktober findet um 9.30 Uhr in der Kreuzkapelle Freienohl, Berliner Straße der Abschlussgottesdienst statt. Alfred Hammer predigt und Mitglieder des Besuchsteams gestalten den übrigen Gottesdienst. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

Vor dem offiziellen Visitationsbeginn wurden schon die Öffentlichkeitsarbeit, der Kreuz&Quer-Gottesdienst, der literarische und der Andere Gottesdienst, die Ökumenische Planungsgruppe, die Kibiwo-Band und die Konfirmandenarbeit besucht.                                                                                                                                           Text und Bilder: KKB


Predigt als Dialog - Pfarrerin Karin Neumann-Arnoldi und Pfarrer Hans-Jürgen Bäumer

Pfarrer Dietmar Schorstein segnet die Gemeinde

Gemeindeglieder konnten Freuden und Sorgen des Gemeindelebens benennen.

Die Ev. Kirchengemeinde Meschede ist 222km² groß – eine Busrundfahrt beeindruckte das Visitationsteam.

 
 
 
 
Trotz großer Fläche an vielen Orten tätig - Visitation der Ev. Kirchengemeinde Meschede mit Gottesdienst und Gemeinderundfahrt eröffnet
 

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