25.09.2015

Lust auf und Energie für Kirche-Arnsberger Superintendent diskutiert mit Theologiestudentinnen


Fünf junge Frauen und ein junger Mann aus dem Kirchenkreis Arnsberg studieren zurzeit Evangelische Theologie. Sie stammen aus Meschede, Sundern, Ramsbeck und Marsberg.

Vier Studentinnen trafen sich im September mit Superintendent Alfred Hammer. Bei schmackhaftem Apfel-und Pflaumenkuchen unterhielt er sich mit ihnen und erfuhr einiges aus dem studentischen Leben. Er erzählte ihnen von den Diskussionen über aktuelle Pfarr-und Gemeindebilder. Dabei knüpfte er an Erlebnisse in einer Gesprächsgruppe über Lebens-und Arbeitssituation von Pfarrern und Pfarrerinnen auf der letzten Landessynode an. Vikare und Studentinnen hatten sich geregelte Arbeitszeiten gewünscht und wollten nicht in der Gemeinde wohnen, um Arbeit und Privatleben zu trennen.
Die Studentinnen stimmten mit diesen Ideen nicht vollständig überein: Ihnen ist wichtig, Freizeit zu haben und nicht von der Arbeit aufgefressen zu werden. Eine will später gerne in der Großstadt leben, in der Menschen weniger von einander wissen als in der Kleinstadt, die anderen jedoch können sich ein Leben im Pfarrhaus in der Kleinstadt oder auf dem Land gut für sich vorstellen.  Alle verstehen pastorale Arbeit als Teamarbeit. Einzelkämpfer entsprechen ihren Berufsvorstellungen nicht.  Zwei spielen mit dem Gedanken, vor dem Vikariat zu promovieren, die anderen wollen möglichst schnell nach dem Examen in die Gemeindearbeit einsteigen. Angst vor der Zukunft haben sie nicht, nur das Examen, das zwei schon im nächsten Jahr vor sich haben, bereitet allen sorgenvolle Gedanken: Die Menge an Lernstoff schüchtert ein, doch bietet gleichzeitig eine gute Gelegenheit zu üben, in anstrengenden Arbeitsphasen das Wochenende als Freizeit zu schützen.
Das Aufnahmegespräch zwischen erstem Examen und Vikariat sehen sie kritisch. Erst am Ende des Studiums eine Rückmeldung darüber zu bekommen, ob man geeignet fürs Pfarramt ist, ist ihrer Meinung nach zu spät. Sie wünschen sich Seminare während des Studiums, in denen Mitarbeiter der Kirche ihre Entwicklung wahrnehmen, mit ihnen reflektieren und ihnen Anstöße zur Weiterbildung geben. Alfred Hammer will sich in ihrem Sinn auf Superintendententagungen und Synoden einsetzen.

Lust und Energie auf theoretisches und praktisches Arbeiten in der Kirche strahlten alle vier aus. Sie freuten sich über das Interesse des Superintendenten und bedankten sich für das Büchergeld, das der Kirchenkreis ihnen spendiert.

Text und Bilder: KKB


 
 
 
 
Lust auf und Energie für Kirche-Arnsberger Superintendent diskutiert mit Theologiestudentinnen
 

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