14.08.2015

Ersatzteillager Mensch oder letzte Hilfe? - Zur Auseinandersetzung um die Organtransplantation


Arnsberg. Am Donnerstag, 20. August lädt die Evangelische Akademie Arnsberg um 19.00 Uhr ins Forum im Peter-Prinz-Bildungshaus Arnsberg, Ehmsenstr. 7 zu einem Abend zum Thema "Organtransplantation" ein.
Das Thema „Organtransplantation“ ist ins Gerede und in die ethische Grundsatzdiskussion gekommen. Zum einen gab es vermeintliche 
Manipulationen an den Listen derer, die auf ein Organ warten. Zum anderen gibt es einen ernsthaften Diskurs, z. B. des Deutschen Ethikrates zur Hirntod-Diagnose als Grundlage der Organtransplantation. 
Die Verbindung mit der Christenpflicht zur „Spende“ macht eine Entscheidung für oder gegen einen Organspendeausweis nicht leichter. Bedenken, Fragen und Zweifel sind, wenn es um einen Akt der Nächstenliebe geht, scheinbar unzulässig

Die Evangelischen Frauen in Deutschland (EFiD) beschäftigen sich seit längerem intensiv und fachlich fundiert mit dem Thema Organtransplantation. Theologische, juristische, ethische und medizinische Aspekte des Themas wurden reflektiert und in einem Positionspapier veröffentlicht. Ein alternativer Organspendeausweis wurde entwickelt.
In der Veranstaltung sollen wesentliche Punkte des Positionspapiers vorgestellt und mit der Position des Deutschen Ethikrates verknüpft werden.

Referentin ist Angelika Weigt-Blätgen, Leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. und stellvertretende Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland. Die Rfeerntin ist im KK Arnsberg bekanbnt, 2012 war sie Gast auf dem Bezirksverbandsfest der Frauenhilfe.


 
 
 
 
Ersatzteillager Mensch oder  letzte Hilfe? -  Zur Auseinandersetzung um die Organtransplantation
 

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