18.06.2015

Dankbarkeit in Marsberg - Kirchenasyl für Amanuel Oqubagabr kann aufgehoben werden


Das Verwaltungsgericht in Arnsberg hat die drohende Abschiebung von Amanuel Oqubagabr nach Italien am 5. Juni gestoppt. Deshalb konnte der 23-Jährige aus Eritrea das Kirchenasyl verlassen. Er war nach seiner Flucht in Italien gelandet. Entsprechend dem Dublin-III-Abkommen drohte ihm eine Abschiebung dorthin. Weil dort die Asylbedingungen aktuell nicht akzeptabel sind, hatte die Evangelische Kirchengemeinde Marsberg dem jungen Flüchtling aus Eritrea seit rund 6 Monaten Kirchenasyl im Gemeindehaus in Bredelar gewährt. Jetzt muss geklärt werden, ob Herr Oqubagabr in Deutschland seinen Asylantrag stellen darf. Während dieses Klärungsprozesses ist er in Marsberg geduldet und kann sich eine Wohnung suchen.

Pfarrer Markus Pape: "Die Evangelische Kirchengemeinde Marsberg freut sich mit Amanuel Oqubagabr, dass sich durch das Kirchenasyl der Weg eröffnet, hoffentlich möglichst bald in ein geordnetes Asylverfahren einzutreten." Er dankte allen, die das Kirchenasyl mit Zeit, Energie und Geld unterstützt haben.


Die Breichterstattung in der WP:

23-Jähriger darf Kirchenasyl verlassen

Situation ist für Amanuel kaum auszuhalten

Viele sagen uns, es ist gut, was ihr hier macht

Kirchenasyl im Gemeindehaus Bredelar

 


Erfolgreiches Kirchenasyl ermöglicht ein Leben in Freiheit,Bild:Markus Pape

 
 
 
 
Dankbarkeit in Marsberg - Kirchenasyl für Amanuel Oqubagabr kann aufgehoben werden
 

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