13.02.2015

Gedenken an die Zerstörung der Stadt Meschede vor 70 Jahren


Am Montag, den 19. Februar 1945, nachmittags um 2 Uhr griff ein alliierter Bomberverband Meschede an. Innerhalb von Sekunden war die Innenstadt ein tobendes Flammenmeer. Mehr als 219 Häuser mit 400 Wohnungen wurden vollständig vernichtet. Bei dieser und den folgenden Bombardierungen verloren mehr als 100 Mescheder ihr Leben, die Stadt Meschede wurde zu 75 Prozent zerstört. Eine unbekannte Zahl von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen, die keinen Bunker aufsuchen durften, gehört ebenfalls zu den Opfern.Durch diese und weitere Bombardierungen kam der von Nazi-Deutschland entfachte Krieg auch ins Sauerland.

Zum Gedenken an diesen Jahrestag laden die evangelische und die katholische Kirche in Meschede ein zu einem ökumenischen Gottesdienst mit Stationsgang. Er beginnt am 19. Februar um 18 Uhr in der evangelischen Christuskirche und endet in der Walburga-Kirche und am Ehrenmal auf dem Stiftsplatz. Die Stationen werden vom Posaunenchor unter der Leitung von Christine Wallnau-Töpfer begleitet.

In Erinnerung an die drei Bombardierungen werden am 19.und 28.Februar und am 23. März die Glocken der Mescheder Kirchen zum Zeitpunkt und mit der Dauer der Angriffe vor 70 Jahren läuten.

Am Sonntag, 1. März findet um 19.00 Uhr in der St. Walburga-Kirche ein Gedenkkonzert statt, bei dem auch in Text- und Bilddokumenten an die Bombardierung erinnert wird. Die Leitung hat Dekanatskirchenmusikerin Barbara Grundhoff. Der Eintritt ist frei.

Einladungsflyer


Blick auf das zertsörte Mecshede, Bild: Stadtarchiv Meschede

 
 
 
 
Gedenken an die Zerstörung der Stadt Meschede vor 70 Jahren
 

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