22.01.2015

Mahnwache für friedliches Zusammenleben - Türkisch-muslimische Gemeinde Meschede geht in die Öffentlichkeit


 

Die Mescheder Öffentlichkeit war an einem Freitagnachmittag Mitte Januar vor das Pressehaus eingeladen. Hintergrund waren die Gewaltakte in Paris. Der Vorstand der Mescheder DITIB-Moscheegemeinde hatte am Tag zuvor über die Presse informiert. Es sollte ein Zeichen der Geschwisterlichkeit gesetzt werden, ein Bekenntnis zu Bürgerrechten und Meinungsfreiheit.
Die Gemeindemitglieder kamen in einem langen Zug zum Winziger Platz, vorneweg Hodscha Vedat Tekin in Begleitung von zwei Kollegen aus Arnsberg und Marsberg. Vor dem Pressehaus vereinigte sich der Zug mit den bereits wartenden Menschen. Dem Aufruf waren viele Engagierte gefolgt. Darunter Repräsentanten aus Kirchen, Politik und Verbänden – laut Presse insgesamt ca. 300 Personen.
Ahmet Arslan, der Dialogbeauftragten der Gemeinde, begrüßte sie und erläuterte die Sicht der muslimischen Bekenntnisses: Respekt vor dem Leben anderer und Einsatz für ein gutes Zusammenleben gehören zur Grundausstattung jedes Gläubigen. Es folgten Erklärungen von Oliver Eickhoff für die WR/WP und von Lars Lenneper für den SK. Danach wurde in einer Schweigeminute der Opfer von Paris gedacht, womit die Mahnwache endete.
Diese Kundgebung setzte ein deutliches und positives Zeichen für gutes Zusammenleben der Bekenntnisse und der Bürgerschaft.

Bild und Text: Wilfried Oertel


Eingeladen von der Moscheegemeinde demonstrierten 300 Meschede für ein respektvolles Zusmamenleben. Bild: Wilfried Oertel

 
 
 
 
Mahnwache für friedliches Zusammenleben - Türkisch-muslimische Gemeinde Meschede geht in die Öffentlichkeit
 

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