14.11.2014

Auf Regionalversammlung Rohdiamanten gefunden - Diskussion über zukünftige Gestalt des Ev. Kirchenkreises Arnsberg eröffnet


50 Sauerländer Protestanten ist die Zukunft ihres Kirchenkreises so wichtig, dass sie am 7. November  einen Freitagnachmittag und Abend investierten. Im Gemeinsamen Kirchenzentrum in Meschede führten Ernst-Eduard Lembeck und Martin Brandhorst, Pfarrer in der Gemeindeberatung der Ev. Kirche von Westfalen,  methodenreich durch die Bearbeitung der sechs Leitfragen. Alle Presbyterien hatten diese schon bearbeitet. „Es gab reichhaltige Rückmeldungen. Darunter  keine, die uns empfahl, die Finger von den Fragen zu lassen“, verriet Superintendent Alfred Hammer.  „Der Kreissynodalvorstand hat noch nichts geplant“, betonte er zunächst und dankte am Abend  allen für die offene und  auch kontrovers  Diskussion der Fragen: Was verstehe ich unter Fusion? Warum sollte es eine Fusion geben? Welche Befürchtungen, welche Gewinne  sehe ich? Welche Schätze des Kirchenkreises Arnsberg müssen bewahrt, worauf kann  verzichtet werden?

Das sichtbare Ergebnis: Unzählige Zettel mit Voten und Fragen auf sechs Stellwänden. Nach  jeder Antwortphase wurden die darunterliegenden Bedürfnisse erkundet und festgehalten. Dabei zeigte sich: Am Fusionsprozess zu arbeiten, wird Zeit und Kraft in Anspruch nehmen.  Die Arnsberger brauchen noch viele Informationen, sowohl über die Eigenschaften des Soester Nachbarkirchenkreises, als auch darüber, wie ein mehr als doppelt so großer Kirchenkreis funktionieren kann.  Sie  wünschen sich für Zukunftsprozesse faire Gespräche und wollen, dass ein potentieller Partner die gute Arbeit des Sauerländer Kirchenkreises wertschätzt.
Pfarrerin Christina Bergmann im Strukturbüro muss jetzt alles dokumentieren. Wie aus diesen „Rohdiamanten“ – wie Lembeck diese Ergebnis nannte-  fein geschliffene Edelsteine werden, muss  die Kreissynode am 29. November beschließen.  Der Kreissynodalvorstand erarbeitet bis dahin eine   Vorlage. Superintendent Alfred Hammer wünscht sich, dass die Synode einem Arbeitskreis, der aus Mitgliedern des Kreissynodalvorstands, der Gemeinden und der Arbeitsbereiche besteht, einen Arbeitsauftrag erteilt.

Text und Bild: KKB


Superintendent Alfred Hammer dankt für intensive Diskussionen während der Regionalversammlung.

 
 
 
 
Auf Regionalversammlung Rohdiamanten gefunden -  Diskussion über zukünftige Gestalt des Ev. Kirchenkreises Arnsberg eröffnet
 

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