06.11.2014

Am Reformationstag über Reformen informiert


In der Gemeindeversammlung am Reformationstag 2014 im Philipp-Melanchthon-Haus Warstein informierte das Presbyterium die anwesenden Gemeindeglieder über den Zustand der Kirche im Allgemeinen und unserer Gemeinde im Besonderen. Dabei wurden der Gemeinde auch Ergebnisse aus der Presbyteriumsklausur vorgestellt. Unter der Leitung von Pfarrerin Jutta Schorstein stand zunächst ein Sachstandsbericht zu den Bauten und Finanzen der Gemeinde auf dem Programm.

Die Kirchenleitung in Bielefeld hat Pfarrer Uwe Müller für das kommende Sommersemester ein Kontaktstudium in Münster genehmigt. Vom 7. April bis zum 17. Juli 2015 ist er daher nicht in der Gemeinde tätig. In dieser Zeit stehen der Kirchengemeinde verlässlich also nur zwei Seelsorgerinnen zur Verfügung: Pfarrerin Schorstein und Pfarrerin Dr. Saßmann. Spätestens nach Frau Dr. Saßmanns Eintritt in den Ruhestand im September 2018 wird dieses Maß pastoraler Versorgung dann der Normalzustand sein: Mit einer weiteren dauerhaften pastoralen Entlastung kann die Gemeinde wohl nicht rechnen.

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit dem Gottesdienstplan und seiner Akzeptanz durch die Gemeinde wird es ab dem 1. April folgende Änderungen geben: Der Sonntagsgottesdienst um 11.00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche in Warstein bleibt wie bisher. Künftig wird es keine Samstagsgottesdienste mehr geben, stattdessen wird in der Christuskirche in Belecke die Zahl der Sonntagsgottesdienste vermehrt: Am 1. (mit Abendmahl) und 3. (mit Taufgelegenheit) sowie einem möglichen 5. Sonntag im Monat finden in der Christuskirche Gottesdienste statt. In der Apostelkirche (bzw. künftig im Gemeindehaus am Schlangenpfad) in Rüthen werden Sonntagsgottesdienste am 2. (mit Abendmahl) und 4. (mit Taufgelegenheit) Sonntag im Monat gefeiert.

Vom Presbyterium angesichts des Arbeitspensums der Pfarrer kritisch durchgesehen und von den anwesenden Gemeindegliedern akzeptiert wurde eine Anpassung der Feiertagsgottesdienste (außer Heiligabend). Klar ist dem Presbyterium, dass es an Heiligabend nicht beim bisherigen Angebot von neun Gottesdiensten bleiben kann: Für drei Pfarrer ist das gerade noch leistbar, für zwei geht das natürlich überhaupt nicht. Da dieser Tag aber besonders sensibel gehandhabt werden muss, um möglichst vielen Gemeindegliedern eine Gottesdienstteilnahme zu ermöglichen, stehen noch weitere Beratungen im Presbyterium an.

Auch in Warstein nehmen die Anfragen nach Hilfen in besonderen sozialen Notlagen zu. Um die Hilfsmöglichkeiten der Gemeinde ausloten zu können, war schon in der Vergangenheit ein „Vier-Augen-Prinzip“ vereinbart, demgemäß Diakoniepresbyterin, Finanzkirchmeister und Vorsitzende des Presbyteriums Hilfen nach Prüfung und in enger Absprache miteinander gewährten. Um hier künftig eine belastbare Struktur zu schaffen, hat das Presbyterium die Einführung diakonischer Sprechstunden beschlossen: Ab Dezember können Hilfsanfragen dienstags von 11-12 Uhr im Philipp-Melanchthon-Haus Warstein gestellt und vor Ort entschieden werden.   

Uwe Müller

                                

 

 


Bilder: Betty Römer-Götzelmann

 
 
 
 
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