24.10.2014

Reformation und Politik - Besondere Gemeindeveranstaltungen zum Dekadenjahr im Oktober und im November


Wickede. Der neue Bürgermeister von Wickede, Dr. Martin Michalzik, wird am Reformationstag 2014 in der Christuskirche, Oststraße, die Predigt halten. Bereits zum sechsten Mal steht damit kein Pfarrer auf der Kanzel der Wickeder Kirche, um zu beantworten, was aus seiner ganz persönlichen Sicht - um Gottes Willen - anders werden muss. Martin Michalzik wurde am 20. April 1961 in Lünen geboren, ist aber Wickede schon seit etlichen Jahren verbunden und wohnt auch hier. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist - katholisch. Was aber viel wichtiger ist: Er ist ein glaubwürdiger Christ. Wir dürfen gespannt sein, was er uns unter dem Motto "Mein Gott, das muss anders werden" sagen wird.Musikalisch wird der Gottesdienst gestaltet durch die Bläsergruppe "4 Sax in the City" und Arpi Kachatryan an der Orgel. Beginn ist um 18.00 Uhr in der Christuskirche.

Brilon. Die Evangelische Kirchengemeinde Brilon lädt am Reformationstag  um 19.00 Uhr zum Gottesdienst in die Stadtkirche ein. Im Anschluss daran findet um 20.15 im Gemeindezentrum ein Vortrag mit Pfarrer i. R. Bernd Vorderwisch aus Rüthen mit dem Titel "Glücksfall Reformation?!" statt. Der Referent begibt sich auf die Suche, wie in der Bibel das Glück beschrieben wird und ob und wie sich dies mit Martin Luther und der Reformation verändert hat.
Im gemeinsamen Gespräch wird dann Zeit  zur Verfügung stehen, um zu betrachten, welche Glücksvorstellungen heute existieren und was die Besucher für sich als Glück definieren. Wir freuen uns auf viele Besucher. 

Neheim. Die Veranstaltergemeinschaft `Gedenken 9.11.38´lädt nach  den Kranzniederlegungen an den jüdischen Gedenkstätten am 9.11.um 17 Uhr in die ehemalige Synagoge zur Veranstaltung "Scherz, Satire, Ironie" - Humor als Ausdruck jüdischen Lebens ein. Mit Lesungen aus Werken von Ephraim Kishon, Kurt Tucholsky, Franz Kafka, Heinrich Heine und Martin Buber werden Beispiele jüdischen Humors vorgestellt. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung durch den Kantor Hartwig Diehl.

Meschede. Schweigemarsch zum Ehemaligen jüdischen Friedhof am Sonntag, 9. November. Treffpunkt: 18.00 Uhr Stiftsplatz. 19.00 Interreligiöses Friedensgebet im Bürgerzentrum  Alte Synagoge, Kampstraße. Mehr Informationen: Wilfried Oertel, E-Mail: wilfried.oertel(at)gmx.de  

Brilon. Am Abend des  9. November wird es wieder eine Gedenkfeier um 19.00 Uhr am Stein am Platz der ehemaligen Synagoge geben. In die Vorbereitung sind in diesem Jahr auch verschiedene Schulklassen einbezogen.  Mehr Informationen: Pfr. Rainer Müller, rmueller(at)kirchebrilon.de

Meschede. Am Dienstag, 11.11., 19.00 Uhr, liest Irmgard Powierski in der Christuskirche, Schützenstr. 4, aus ihrem neuen Buch: „Die Heimat in mir – geliebtes Masuren und die Flucht 1945“. Diese autobiografische Erzählung geht ans Herz: In bewegenden Worten wird die Kindheit in der Landschaft Masuren in Ostpreußen geschildert. Sie war der Autorin nicht nur äußere, sondern auch innere Heimat. Umso katastrophaler dann die plötzliche Flucht durch den eiskalten Winter mit den entsetzlichen Erfahrungen von Kälte , Hunger und Tod. Und doch heißt es in einem Kapitel: „Von Engeln bewacht“ – denn das ist das Besondere an diesem Buch: Jede auch noch so katastrophale Erfahrung führt immer tiefer in das Vertrauen zu Gott

Brilon. Einen besonderen Einblick in die Seelenlandschaft von Soldaten des 1. Weltkrieges bekommen wir am Abend des 16.11., Volkstrauertag, um 19.30 Uhr in der Ev.Stadtkirche. Christiane Kretschmar aus Brilon ist überzeugt, dass Romane Sachbücher für die Seele sind. Sie hat sich zusammengetan mit der Mezzosopranistin Betty Striewe aus Köln, die mit ihrer Stimme unglaubliche Stimmungen entfachen kann und eine große darstellerische Tiefe erreicht. Begleitet werden sie von dem in unterschiedlichen musikalischen Bereichen aktiven und weit vernetzten Briloner Gitarristen Dirk Mündelein. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Wanderung in die Welt von Literatur und Musik und haben sich dazu die „Briefe von der Front“ des französischen Autors Henry Barbusse von 1914 ausgesucht. Zusammen mit Liedern und vertonter Lyrik nehmen sie die Zuhörer/innen hinein in eine Welt von wachsender Desillusionierung und Empörung gegen das Völkergemetzel und die sinnlosen Opfer. Und trotzdem zeugen die Briefe des Autors an seine Frau auch von Weitsicht, Zärtlichkeit und Hoffnung und vermitteln Einblicke in das Geflecht der persönlichen Beziehungen

 

 

 

 

 


 
 
 
 
Reformation und Politik - Besondere Gemeindeveranstaltungen zum Dekadenjahr im Oktober und im November
 

Kirchenkreis Arnsberg - Impressum