24.06.2014

August Macke-Preis in Mescheder Christuskirche verliehen


Meschede. Der Hochsauerlandkreis ist August-Macke-Region“. Mit dieser Feststellung liefert Landrat Dr. Karl Schneider bei der Verleihung des August-Macke-Preises am 21. Juni in der Christuskirche zugleich ein Bekenntnis ab: „Diese Region sollte den Anspruch haben, herausragenden Künstlern der Gegenwart ein Forum zu bieten, ihre Kunst und Sichtweisen einem Publikum mitzuteilen.“

Mit Kerstin Brätsch wird das Ziel in herausragender Weise erreicht. Die junge Preisträgerin lebt und arbeitet in News York und Berlin; sie findet einen spannenden neuen Zugang zu dem Thema Malerei.

„Augst Macke wurde vor 127 Jahren in dieser Kirche getauft. Vor 100 Jahren wurde er als Soldat im ersten Weltkrieg getötet. Seine Zukunft als Mensch auf Erden wurde gewaltsam ausgelöscht, seine Werke jedoch haben immer noch Zukunft“, so Pfarrerin Kathrin Koppe-Bäumer. „August Macke gehörte zu den Visionären, die uns die Welt in einer Weise gezeigt haben, wie sie noch nie zu sehen war, und das ist ein Hinweis für den August-Macke-Preis“, beschreibt Prof. Dr. Carl-Peter Buschkühle als Vorsitzender von Jury und Kuratorium den Anspruch der mit 20000 Euro dotierten Auszeichnung.

Die Wahl der Jury fiel einstimmig auf Kerstin Brätsch, die in ihrem Schaffen „Leidenschaft für die Malerei mit einem klaren Bewusstsein für deren Probleme verbindet“, unterstreicht Laudatorin Patrizia Dander. Im Jahr 2015 wird die Preisträgerin ihre Arbeiten im Kloster Wedinghausen in Arnsberg ausstellen.

Text: Monika Willer in der  Westfalenpost -Meschede, 23.6. 2014
Ausführliche Reportage von Monika Willer und Fotoshow von Jakob Studnar hier


Kerstin Brätsch in der Christuskirche, Bilder: Jakob Studnar

 
 
 
 
August Macke-Preis in Mescheder Christuskirche verliehen
 

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