21.06.2014

Kibiz , Klausur, Segnung,Einführung und Synodentermine 2015


Konsequenzen aus Kibiz
Während der Vorbereitungen auf die Kreissynode hat der KSV die Haushaltspläne der Kindertageseinrichtungen, die zum Trägerverbund gehören, zur Kenntnis genommen und festgestellt: Die aufgrund des neuen Kinderbildungsgesetzes zugewiesenen Mittel vom Land reichen für die Kostendeckung nicht aus. Ein Grund ist das Gesetz, das 2008 beschlossen und ab 1.1. 2015 umgesetzt wird: Außer in der Gruppenform III für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren dürfen keine Kinderpflegerinnen mehr eingestellt werden. Manche Einrichtungen müssen deshalb weitere Erzieherinnen einstellen und noch laufende Verträge der Kinderpflegerinnen bezahlen. NRW ist das einzige Bundesland, in demso ein Gesetz gilt.

KSV-Klausur
Am Wochenende vor der Kreissynode am 14. Juni hat der KSV auf einer Klausurtagung die Herangehensweise in Bezug auf verstärkte Kooperationen der Kirchenkreise Arnsberg und Soest besprochen. In diesen Sitzungen wurde ein Verfahren entworfen, das auf der Kreissynode diskutiert, mit dem Antrag von 10 Synodalen verglichen und anschließend beschlossen wurde. mehr
Vom KSV vorgeschlagenes Verfahren: siehe Schriftlicher Jahresbericht, S. 38 und Mündliche Ergänzungen zum Jahresbericht des Superintendenten

Weiterer Prädikant eingeführt

Am Pfingstsonntag hat Superintendent Alfred Hammers im Zentralgottesdienst in der Arnsberger Erlöserkirche Christoph Decker als zweiten Prädikanten nach der neuen Ordnung in sein Amt eigeführt. Hammer predigte über den Propheten Elia, der erschöpft ist und nicht weiterleben möchte. Ein Engel gibt ihm Brot und Wasser und sagt: „Steh auf und iss.“ Hammer sagte, dass Brot und Wasser nötig seien für Menschen, die predigen. Christoph Decker darf in allen Gemeinden des Kirchenkreises Gottesdienste feiern, predigen und die Sakramente verwalten.
In der Kirchengemeinde Neheim wurde Wolfgang Böhnke im Februar als Prädikant eingeführt. In Hüsten versieht Dr. Gerhard Webers schon seit Jahren das Amt des Laienpredigers, das heute Prädikantenamt heißt.

Segnung gleichgeschlechtlicher Paare
Im Auftrag des KSV hat der theologische Ausschuss zu dieser Frage ein Papier mit Mehrheit beschlossen, das Gründe für und Gründe gegen die öffentliche Segnung gleichgeschlechtlicher Paare aufzeigt. Ein Minderheitsvotum spricht sich für die öffentliche Segnung aus. Der KSV hat ebenfalls eine Äußerung verfasst. Aus der Gruppe „Lesben im HSK“ ist ein Antrag zu der Fragestellung gestellt worden. Diese vier Papiere liegen nun allen Gemeinde vor. Sie sollen Stellungnahmen abgeben, die im Herbst gesammelt an die Landessynode nach Bielefeld weitergeleitet werden. Siehe auch

Synodentermin 2015
Die Kreissynode tritt im Jahr 2015 am 13. Juni und am 28. November zusammen.

 

 

 

 


Alfred Hammer segnet den neuen Prädikanten

 
 
 
 
Kibiz , Klausur, Segnung,Einführung und Synodentermine 2015
 

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