04.04.2014

Musik baut Brücken zwischen Menschen und Kontinenten-Internationales Chorprojekt sucht noch Sänger und Sängerinnen


Musik versteht jeder. Dieser Gedanke inspiriert die Musiker Gerd Weimar und Roger Bretthauer aus den Ev. Kirchenkreisen Arnsberg und Soest. Ihre Augen blitzen und ihre Hände bewegen sich eifrig, wenn sie unterstützt von der Ökumene-Pfarrerin Margot Bell, Winfried Bell und Pfarrer Burkhard Krieger vom Internationalen Chorprojekt erzählen, das sie vom 10.-24. August mit 48 mit jungen Leuten aus der Ruhr-Hellweg-Region und aus Tansania und Kamerun in der Jugendherberge Ruthen veranstalten. Deutsche und Afrikaner werden 14 Tage lang zusammen wohnen, essen, zuhören und von sich erzählen, deutsche und afrikanische Lieder einstudieren, feiern, Fahrten unternehmen und am Ende Konzerte in der Region geben. Bretthauer, Weimar, das Ehepaar Bell und Krieger eigneten sich diese Idee von Kirchenkreisen in Ostwestfalen an. „Die haben mit so einem Projekt gute Erfahrungen gemacht“, erinnert sich Bretthauer, „damals habe ich Jugendliche getroffen, die waren ganz begeistert und sagten, diese Erfahrung würden sie nie wieder vergessen.“
Die jungen Frauen und Männer aus Afrika singen in Jugendchören in den christlichen Gemeinden. „Kirchliche Jugendarbeit in Afrika ist Chorarbeit“, erzählt Burkhard Krieger. Margot Bell ergänzt: „In den Gottesdiensten treten zwei oder drei Chöre auf, alle einheitlich gekleidet und voller Bewegung.“

Gerd Weimar: „Für die deutsche Gruppe suchen wir jetzt noch fünf Jugendliche oder junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 28 Jahren, vier Männerstimmen wären super.“ Sie sollen Lust auf Menschen haben und auf fremde Kulturen, sollen Englisch sprechen können und gerne singen. „Am besten ist, sie haben etwas Chorerfahrung.“ Die Initiatoren möchten mit diesem Projekt die jungen Menschen aus allen drei Ländern für die Partnerschaftsarbeit interessieren. „Dass Sänger aus Kamerun und Tansania sich bei uns in Deutschland begegnen, findet Margot Bell spannend.

Wer mitmachen möchte, erarbeitet am 13. Juni und am 27. Juni jeweils einen Nachmittag lang in Meschede und Lippstadt das deutschsprachige Programm. So vorbereitet will man dann am10. August die Gäste empfangen und aus drei Chören zu einem ökumenischen Chor werden. Am 16. August geht’s dann in die Öffentlichkeit: die Gruppe bietet einen Workshop auf dem Kunstsommer in Arnsberg an, danach gibt es Gottesdienste und Konzerte am laufenden Band. Vorläufiges Konzertprogramm
Wer mitmachen möchte, melde sich telefonisch bei Gerd Weimar: 029311-530452 oder melde sich online hier an. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Kirchenkreise Soest und Arnsberg und die Vereinigte Evangelische Mission übernehmen die Kosten und bemühen sich aktuell um Sponsoren. Die Schirmherrschaft für das Projekt haben Regierungspräsident Prof. Dr. Gerd Bollermann und Pfarrerin Annette Kurschus, Präses der Ev. Kirche von Westfalen, übernommen.

KKB

 


v.l.:Roger Bretthauer, Winfried Bell,Burkhard Krieger, Margot Bell, Gerd Weimar

 
 
 
 
Musik baut Brücken zwischen Menschen und Kontinenten-Internationales Chorprojekt sucht noch Sänger und Sängerinnen
 

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