19.01.2018

Fünfstellige Weihnachtskollekte unterstützt „Brot für die Welt“


KK Arnsberg. Bethlehem stand  Heiligabend im Zentrum des Interesses. Der Geburtsort Jesu hat in jeder Kirche der elf Gemeinden im Kirchenkreis Arnsberg  einen festen Ort. Jedes Jahr bauen  Gemeindeglieder  mit Sorgfalt und Mühe den Stall und das Hirtenfeld bei Bethlehem als Weihnachtskrippe auf.

Bethlehem – übersetzt aus der hebräischen Sprache heißt das „Haus des Brotes“. Jesus kommt als angekündigter Retter auf die Welt. Rettung bedeutete damals und bedeutet heute, dass Menschen genug Brot zum Leben haben. Mit Brot ist zunächst das Nahrungsmittel selbst gemeint, im übertragenen Sinne dann aber alles, was dazu beiträgt, dass Menschen leben können. Dazu zählt Materielles wie Wasser, Saatgut, Reis und andere Lebensmittel, aber auch Immaterielles wie Aufklärung über Rechte von Arbeitnehmern. Die Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ versteht sich als Anwältin derer, die unter ungerechten Strukturen leiden. Deshalb gehört neben praktischen Projekten Informations-und Bildungsarbeit zu ihren Aufgaben. Es ist eine  Selbstverständlichkeit, dass am Heiligabend in den Gottesdiensten Spenden nur  für  „Brot für die Welt“ gesammelt werden. Damit die Weihnachtsfreude sich ausbreitet. Damit überall spürbar wird: „Der Retter ist geboren“.
Aus der Ev. Kirche von Westfalen fließen jährlich 5 Mio. Euro an „Brot für die Welt“. Davon ist die Weihnachtskollekte ein großer Bestandteil. In Wickede, Neheim, Hüsten, Sundern, Arnsberg, Warstein, Meschede, Olsberg-Bestwig, Brilon, Marsberg und Medebach wurden insgesamt fast 26.400,00 Euro gespendet. Herzlichen Dank allen, die zu dieser großen Summe beigetragen haben.

Anfang Januar war Pfarrerin Katja Breyer von der Fachstelle Entwicklungspolitik bei der Arbeitsstelle Mission, Ökumene und Weltverantwortung in Dortmund bei der Pfarrkonferenz in Meschede. Sie informierte Pfarrerinnen und Pfarrer und die Koordinatorinnen der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit über das Thema: „Damit Menschen nicht zur Flucht gezwungen sind – Wie engagiert sich Brot für die Welt?“

Seit über 50 Jahren setzt sich das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“weltweit für die Überwindung von Armut und für mehr Gerechtigkeit ein. Am ersten Dezember 2017 wurde die 59. Aktion „Wasser ist Leben“ eröffnet. Sie fordert auf, über Wassermangel nachzudenken, ungerechte Strukturen in der Welt wahrzunehmen, und die zu unterstützen, die unter zu viel oder zu wenig Wasser leiden.
Die Einnahmen der Organisation setzen sich so zusammen:

·         staatliche Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (139,9 Mio. Euro)

·         Spenden und Kollekten (61,8 Mio. Euro)

  • Mittel des kirchlichen Entwicklungsdienstes (54,4 Mio. Euro)

Spendenkonto: Brot für die Welt IBAN: DE10 100610060500 500500 BIC: GENODED1KDB Bank für Kirche und Diakonie     
Informationen: www.brot-fuer-die-welt.de

Text und Bild: KKB


Engagiert und kenntnisreich informiert Katja Breyer darüber, wie „Brot für die Welt“ im In-und Ausland Flüchtlingsarbeit unterstützt.

 
 
 
 
Fünfstellige Weihnachtskollekte unterstützt „Brot für die Welt“
 

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