03.01.2014

Am Ende etwas Neues beginnen-40. Dienstjubiläum von Roswitha Schneider im Mescheder Johannes-Kindergarten


Im Waschraum ein Wickeltisch und eine Toilette in Puppenstubenformat, im Gruppenraum Hochstühle und eine phantasievolle Spiellandschaft – so sieht es aus in der roten Gruppe für unter drei-jährige Kinder im Johanneskindergarten in Meschede. Hier sitzt Roswitha Schneider bei den Kleinsten im Kindergarten und widmet sich ihnen mit der Geduld einer erfahrenen Frau. Sie ist die dienstälteste Mitarbeiterin und stellt sich nach 40 Jahren Umgang mit älteren Kindern dieser neuen Herausforderung als Gruppenleiterin. „Zum Ende der Dienstzeit noch einmal etwas Neues anzugehen - das ist spannend. Da wird man noch einmal neu gefordert“, sagt Roswitha Schneider.

Dafür hat sie eine einjährige Fortbildung besucht, viele Fachbücher gelesen und sich mit anderen Erzieherinnen ausgetauscht. „ Besonders schön ist die direkte Reaktion der ganz Kleinen und spannend ist es zu erleben, wie sie sich entwickeln.“

Der Lebensraum Kindergarten hat Roswitha Schneider schon sehr früh interessiert. Mit 5 Jahren büxte sie aus, um in den  Kindergarten ihres Heimatortes Balve zu gehen. Sie durfte bleiben und fortan stand für sie fest: „Ich werde Kindergärtnerin“, wie der Beruf damals noch hieß. Ihre Eltern ermöglichten ihr die Ausbildung und 1973 trat sie ihr Anerkennungsjahr im damals neuen Johanneskindergarten an.  1974 wurde sie Gruppenleitung der roten Gruppe. Dort ist sie noch heute.

Mit drei Pfarrern hat sie während der 40 Jahre zusammengearbeitet: Günter Grolla, Ulli Homann und Hans-Jürgen Bäumer. Am meisten geprägt hat sie Pfr. Günter Grolla.

Die Kindergartenleitung wollte Roswitha Schneider nie übernehmen, da sie „lieber an der Basis“ arbeitet. Es macht ihr Spaß, mit Menschen zu arbeiten. Tage im Kindergarten sind nur bis zu einem gewissen Grad planbar. „Man muss auf die Kinder eingehen, auf sie reagieren, einfühlsam sein und auf ihre Stimmungen achten.“ Im Kindergarten ist sie ein ruhender Pol, zuverlässig und gewissenhaft - deswegen ist sie auch fürs Rechnungswesen zuständig. Auch die meisten anderen Erzieherinnen sind schon lange im gegenwärtigen Team. „Wir können uns aufeinander verlassen und arbeiten gern zusammen.“ Dies gute Betriebsklima ist ein wichtiger Grund für Roswitha Schneider, warum sie gern im Johanneskindergarten arbeitet.

Am ersten Advent feierten Kinder und Eltern und Gemeindeglieder mit Roswitha Schneider ihr Dienstjubiläum in der Johanneskirche.

Text: Hans-Jürgen Bäumer; Bilder: KKB


Im Team des Johannes-Kindergartens fühlt Roswitha Schneider sich wohl.

 
 
 
 
Am Ende etwas Neues beginnen-40. Dienstjubiläum von Roswitha Schneider im Mescheder Johannes-Kindergarten
 

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