14.10.2017

Trotz Regen zusammen gewandert - Dritter Pilgergottesdienst der Region Ost


Medebach/Olsberg-Bestwig/Marsberg/Brilon.  Wenn vier Kirchengemeinden zusammen wandern und unterwegs Gottesdienst feiern, müsste doch eigentlich die Sonne scheinen. Leider wurde diese Erwartung enttäuscht, als Anfang Oktober 50 Leute aus Medebach, Marsberg, Brilon und Olsberg-Bestwig im hessischen Usseln aufbrachen zum Medebacher Höhenweg. Eine Autokolonne brachte die Gruppe, zu der auch Konfirmanden aus Medebach und Marsberg gehörten, zur ersten Station. Pfarrer Uwe Steinmann eröffnete dort den Gottesdienst mit Gitarrenmusik. Unter dem Dach der Schutzhütte erklang kräftiger Gesang und auch der Psalm ertönte vollmundig. Bananen, Äpfel, Wasser und Knusperriegel lagen als Proviant bereit. Alle griffen zu. Begleitet von einem Marsberger und einem Mescheder Hund zog die Gruppe los. Freudig wurden unterwegs Sonnenstrahlen begrüßt. An der zweiten Station beschienen sie kurz den Panoramablick von der Sauerländer Höhenpflug-Route auf hessische und Sauerländer Dörfer. Die Olsberg-Bestwiger Pfarrer sprachen Kyrie und Gloria und lasen vom Senfkorn, das zum Schutz spendenden Baum wird. Unter Bäumen entlang ging es zur Medebacher Hochheide. Selbst bei Nieselregen-eine herrliche Laufstrecke an unzähligen Blaubeerbüschen vorbei. Wieder freute sich die Gruppe über eine Schutzhütte, in der alle – bis auf Pfarrer Markus Pape- unterkamen. Der blieb draußen und predigte über Jona, der sich von Gott zeigen lassen musste, was Barmherzigkeit ist, und über einen Fichtenzapfen, der soviel Samen enthält, das große Waldstücke daraus werden. Alles muss klein beginnen – Gottes Reich und die Region Ost. Am Ausgangspunkt angekommen wurde Abendmahl gefeiert: Silberne Gefäße auf weißem Tischtuch und rustikalem Holztisch -  im Kreis um den Tisch wurde die Gemeinschaft sichtbar. Fortgesetzt wurde das Mahl im Medebacher Gemeindehaus. Die dortige Gemeine hatte großzügig aufgetischt. Leicht durchgekühlt hatten alle einen guten Appetit. Das Essen und die Gespräche spendeten wohltuende Wärme.
Wie in Marsberg und Brilon, wo die ersten beiden Pilgerwege 2015 und 2016 stattfanden, stammten die meisten Wanderer aus der gastgebenden Gemeinde. Doch auch die anderen waren vertreten und geben hoffentlich die Botschaft weiter: Auch bei regen und wenig Sonnenschein - Wandern im Sauerland macht Spaß und bringt Menschen zusammen.  KKB


Die ganze Wandergruppe mit Blick auf Dörfer im Dunst

Gut, dass es so viele Schutzhütten gibt auf dem Medebacher Höhenweg.

 
 
 
 
Trotz Regen zusammen gewandert - Dritter Pilgergottesdienst der Region Ost
 

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