20.07.2017

Gemeindefest zum 500-jährigen Reformationsjubiläum


Meschede. Gemeinsam feierten die Ev. Kirchengemeinde und die Evangelische-Freikirchliche Gemeinde ein Fest zum Reformationsjubiläum. Verschiedene Angebote lockten eine große Besucherzahl an, in und um die Christuskirche.

500 Jahre nach Luther stellten die Besucher Fragen nach der Reformationsbedürftigkeit der heutigen Kirchen. Ganz nach Luthers Vorbild brachten sie ihre neuen Thesen an einer Tür an. „Was bedeutet die Reformation für Sie persönlich?“ „Was würde Ihnen fehlen, wenn es die Reformation nicht gegeben hätte?“ Diesen und ähnlichen Fragen  von Pfarrerin Kathrin Koppe-Bäumer stellten sich Pfarrerin Karin-Neumann-Arnoldi, Pfarrer Hans-Jürgen Bäumer, beide: Ev. Kirchengemeinde, Pastor Pierre Diekena, Freikirchliche Gemeinde, und Pastor Reinhold Schlappa, Katholische Kirchengemeinde, auf einer Podiumsdiskussion.

Ein Anziehungspunkt für die Kinder war eine Gruppe in mittelalterlichen Kostümen und den dazu gehörenden Waffen. Die Mitarbeiterinnen des  Johannes-Kindergartens bastelten Schilde und Kopfbedeckungen mit den kleinen Besuchern. Ein Hauch von mittelalterlichen Leben wehte über den Kirchplatz.

Moderner klangen die Lieder, die beim offenen Singen mit der KiBiWo-Band Electrixx aus dem Kirchenschiff drangen. Im vollbesetzten Großen Saal des Gemeindehauses musizierte das Orchester der Musikschule unter der Leitung von Gerhard Scheuerlein.

Für das leibliche Wohl sorgten internationale Gerichte der Flüchtlingsfrauen, Waffeln, verschiedenste Kuchen, Würstchen und Zuckerwatte.

Die Mitglieder des Deutschkurses der Diakonie drehten den Lernspieß einmal um. Sie boten den Festbesuchern die Möglichkeit, ein paar Wörter Farsi zu lernen, oder den eigen Namen in arabischen Buchstaben zu schreiben. An den Ständen der Diakonie und des „Eine Welt Ladens“ konnten sich Besucher über die Arbeit in diesen Bereichen informieren und fair gehandelte Produkte erstehen.

Zum Abschluss des Festes pflanzte Pfarrer Hans-Jürgen Bäumer einen Apfelbaum in den Kirchgarten. Frei nach Luthers Ausspruch: „Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, pflanzte ich heute noch ein Apfelbäumchen.“


Der mittelalterliche Ritter-Clan

Die Kinder hatten Spaß beim Schwertkampf...

und beim Hüte-Basteln.

Großes Publikum beim Sinfonie-Konzert

Andrang am Würstchen-Stand

Was würde Ihnen fehlen, wenn es keine Reformation gegeben hätte?

Ein Apfelbäumchen für die Zuversicht

 
 
 
 
Gemeindefest zum 500-jährigen Reformationsjubiläum
 

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