14.01.2017

Was lange währt, wird endlich gut - Familiennachzug geglückt


Meschede. Über drei Jahre wurde die Geduld von Massud Moradi auf die Probe gestellt.  Der aus dem Iran geflohene Christ, der in der Christuskirche  getauft worden ist und seit  zwei Jahren in der kleinen Wohnung neben der Kirche wohnt, ist vielen Mescheder Gemeindeglieder bekannt.

Wenige Tage vor Weihnachten war es dann soweit. Zum ersten Mal konnte Massud Moradi seine kleine Tochter Mandana (3)in die Arme schließen. Als sie geboren wurde, war Massud bereits geflohen. Damals hegte er die Hoffnung, seine Frau Fahimeh Bakoueikaterimi und sein neugeborenes Kind zeitnah zu sich in die Sicherheit holen zu können. Immer wieder musste er die Vorfreude auf ein Wiedersehen aufgeben und Rückschläge verkraften, bis Massud Moradis innigster Weihnachtswunsch diesmal in Erfüllung ging.

Drei Wochen Urlaub hat er genommen und in dieser Zeit eine innige Beziehung zu seiner Tochter aufbauen können. Nach dem anfänglichen. „Du bist nicht mein Papa!“ hört man jetzt ein ganz selbstverständliches Rufen nach: „Papa!“

Die Mescheder Gemeindeglieder  wünschen beiden, Frau und Tochter, ein gutes Ankommen und Einleben in der noch fremden Umgebung. Wenn die ersten Sprachbarrieren gefallen sind, werden sie mit ihrer freundlichen und offenen Art sicher bald viele neue Kontakte knüpfen und so Heimat im Sauerland finden.

Text du Bild: Iris Ackermann

 

BU:

 


v.l.: Fahimeh Bakoueikaterimi und Massud Moradi mit ihrer Tochter Mandana

 
 
 
 
Was lange währt, wird endlich gut - Familiennachzug geglückt
 

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