18.05.2016

Kirchenmusik, Kreissynode, Pfarrstellen und Partnerschaft


In der Mai-Sitzung führte der KSV ein Gespräch über die Stiftung Kirchenmusik mit deren Vorsitzendem Pfarrer i.R. Hartmut Köllner und dem KMD Gerd Weimar. Superintendent Alfred Hammer und die Mitglieder des Ausschusses dankten beiden für die hervorragende Arbeit, die sie zusammen mit den Musikern und Musikerinnen im Kirchenkreis leisten. „Die Stiftung Kirchenmusik ist ein Leuchtturm-Projekt im Kirchenkreis Arnsberg“, fasste Hammer seine Anerkennung zusammen. Dem leitenden Ausschuss des Kirchenkreises ist es ein großes Anliegen, die Zukunft der Kirchenmusik zu sichern. Die aktuelle Zinssituation, die es unmöglich macht, das von Stiftung und Kirchenkreis gesetzte Finanzierungsziel, 55% der Kosten für die Stelle des  A-Musikers aus Zinsen zu finanzieren, dürfe dem nicht im Weg stehen. Mit den Gästen wurde ein neues Konzept für die Kirchenmusik im Kirchenkreis diskutiert. Es erfordert erhöhte Zuwendungen des Kirchenkreises an die Stiftung. Der KSV bejaht das und wird der Kreissynode am 18. Juni das Konzept zur Diskussion und Beschlussfassung vorlegen.

Im Synodengottesdienst wird Pfarrerin Sabine Nasdala aus ihrer Pfarrstelle am Berufskolleg in Neheim in den Ruhestand verabschiedet. Susanne Willmes und Anna-Franziska Pich, die der Kirchenkreis für die Begleitung ehrenamtlicher Helfer und Helferinnen in der Flüchtlingsarbeit zum 1. Februar eingestellt hat, werden im Gottesdienst eingeführt.

Inhaltlicher Schwerpunkt der Synode wird die Frage nach der Kommunikation in einem neuen, großen Kirchenkreis sein. Dabei soll es besonders um die Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit gehen. In vier Arbeitsgruppen werden die Synodalen ihre Erfahrungen und Wünsche zu diesem Arbeitsfeld zusammentragen. Aktuell entwickelt ein Ausschuss, der gleichermaßen aus Mitgliedern des Kirchenkreises Soest wie des Kirchenkreises Arnsberg zusammengesetzt ist, die Voraussetzungen zu Entstehung eines neuen Kirchenkreises.

Nach Beantragung durch den KSV ist die zweite Pfarrstelle (50%) der Kirchengemeinde Sundern von der Kirchenleitung zur Besetzung freigegeben worden.

Am Ende des Besuchs der Delegation aus dem Partnerschaftskirchenkreis Ihembe in Tansania wird in einer Auswertungssitzung über die Zukunft der Partnerschaft und die finanzielle Unterstützung der kirchlichen Projekte in Ihembe durch den Kirchenkreis Arnsberg verhandelt. In den Haushalt des Kirchenkreises werden jährlich 10.000 Euro für die Partnerschaft eingestellt. Der Partnerschaftsausschuss entscheidet nach Einblick in die Dokumentation über bisher verwendete Gelder über die weiteren Zuwendungen.

Berichte über die Stationen der Partnerschaftsreise in den vergangenen Wochen lesen Sie hier


 
 
 
 
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