18.05.2016

Abschied von Pfarrerin Miriam Seidel. Slackline als symbolische Verbindung zwischen Sauerland und Tecklenburg


Brilon. Im Internationalen Gottesdienst in der Pfingstnacht der Offenen Kirchen verabschiedete sich die Ev. Kirchengemeinde Brilon von Pfarrerin Miriam Seidel. Im Januar 2014 trat sie ihre Arbeit an. Schnell wurde sie dem Frauenkreis in Gudenhagen und den Mitgliedern des Ökumenischen Besuchsdienstkreises am Maria-Hilf-Krankenhaus eine vertraute Ansprechpartnerin. Ob Karneval oder seelsorgerliche Gespräche, Miriam Seidel zeigte für alle Anfragen ihre Bereitschaft. Im Bibelkreis lernte sie die Frömmigkeit der russlanddeutschen Gemeindeglieder kennen. Einmal im Monat feierte sie Gottesdienste in drei Seniorenheimen. Im Jugendcafé, an Konfirmandentagen, auf der Konfirmandenfreizeit, bei der Vorbereitung und Durchführung der Konfirmanden-Fußballturniere und  der Kinderfreizeit in Bückeburg wurde sie den Kindern und Jugendlichen zur anregenden und aufmerksamen Begleiterin. „Jedes Spiel kann Miri spielen“, sagt eine Mitarbeiterin des Jugendteams mit Stolz und etwas Neid in der Stimme. Ein Höhepunkt war der mit dem Jugendteam vorbereitete und im gestaltete Singstar-Gottesdienst. Miriam Seidel hat sich gerne auf die Interessen und Wünsche der Jugendliche eingelassen und ihre theologischen und liturgischen Fachkenntnisse eingebracht. „Du warst ein Geschenk für mich und meine Kollegin Kathrin Koppe-Bäumer“, fasste Pfarrer Rainer Müller den Dank des Pfarrkollegiums zusammen. Miriam Seidel dankte dem Presbyterium, das sie so offen aufgenommen habe, und der Gemeinde dafür, dass sie sich eingelassen habe auf die Ideen des Pfarrteams, und ihrem Kollegen und den beiden Kolleginnen, zu denen auch die pensionierte Pfarrerin Barbara Siegel-Müller gehört, für die vertrauensvolle und generationsübergreifende Arbeit im Team. Bürgermeister Dr. Christof Barsch erinnerte sich an zahlreiche Schützenfeste und Totenehrungen, die er zusammen mit der jungen Pfarrerin gestaltet hat.
Die Jugendlichen betraten die Kirche mit Musik und überreichten Miriam Seidel ein buntes Segensbrett. Wie ein Puzzle ist es gestattet. Ein Teil davon nimmt Miriam Seidel mit nach Tecklenburg, wo sie ab Juni als Pfarrerin arbeitet. Drei Teile bleiben in Brilon: im Jugendcafé, im Gemeindebüro und am Arbeitsplatz der Pfarrer.

Superintendent Alfred Hammer erinnerte an die beruflichen Stationen der Pfarrerin im Kirchenkreis Arnsberg: Von 2010 bis 2012 war sie Vikarin in der Ev. Kirchengemeinde Olsberg. „Dort habe ich Sie im Juni 2013 ordiniert.“ Von Januar 2014 bis heute hat sie die Gemeindearbeit in der Ev. Kirchgemeinde Brilon mit gestaltet. Im Auftrag des Presbyteriums überreichten Müller und Koppe-Bäumer ihr eine Kerze mit dem Logo der Kirchengemeinde und eine rote Tasche mit einer Slackline. Koppe-Bäumer: „Die hält die Verbindung zwischen Brilon und Tecklenburg.“  Die begeisterte Sportlerin Miriam Seidel freute sich und fing sofort an zu überlegen, wo sie das Balancierseil am neuen Wohnort befestigen kann.
Am 21. Mai wird Miriam Seidel mit dem Team der Ev. Jugend Brilon den Singstar- Gottesdienst noch einmal feiern. Um 14.00 Uhr eröffnen sie damit den Jugendtag des Ev. Kirchenkreises Arnsberg im Ev. Gemeindezentrum, Kreuziger Mauer 2. Interessierte sind herzlich willkommen. 

Bilder und Text: Kathrin Koppe-Bäumer


Das Jugendteam überreicht Pfarrerin Miriam Seidel ein Segensbrett als Dankeschön.

Bürgermeister Dr. Christof Bartsch dankt Miriam Seidel.

 
 
 
 
Abschied von Pfarrerin Miriam Seidel. Slackline als symbolische Verbindung zwischen Sauerland und Tecklenburg
 

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