20.03.2016

Kirchensteuereinnahmen - Stellenerhalt und "Wege zum Leben"


Der KSV hat den Jahresabschluss der Evangelischen Kirche von Westfalen zur Kenntnis genommen. An Kirchensteuereinnahmen waren planerisch 455 Millionen Euro angesetzt worden. Tatsächlich gingen 518,5 Millionen Euro ein. Das sind 63,5 Millionen mehr. 24,3 Millionen werden an die 31 westfälischen Kirchenkreise ausgeschüttet. Der Kirchenkreis Arnsberg erhält eine Kirchensteuernachzahlung  von 522.412,16 Euro, die entsprechend der kreiskirchlichen Finanzausgleichssatzung nach Abzug der von der Synode für die Stellen der Flüchtlingsarbeit zurückgestellten Mittel auf die Pfarrbesoldungskasse, die Diakonie, die Kirchengemeinden, die Kindergärten und die Arbeitsbereiche des Kirchenkreises verteilt werden.

Die Stelle der hauptamtlichen pädagogischen Mitarbeiterin in der Evangelischen Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Arnsberg Susanne Schulze bleibt in den Jahren 2017 und 2018 als 75%-Stelle erhalten. Dem Kreissynodalvorstand ist es wichtig, dass die Arbeit im bisherigen Umfang fortgesetzt wird. Besondere Zuschüsse des Erwachsenenbildungswerkes unterstützen die Finanzierung.

Der KSV beabsichtigt wie das Erzbistum Paderborn, der Fördergemeinschaft des Netzwerks  „Wege zum Leben“ beizutreten. Die südwestfälischen evangelischen Kirchenkreise Iserlohn, Menden, Lüdenscheid-Plettenberg, Siegen, Wittgenstein und Arnsberg werden je einen Mitgliedsbeitrag von 7500 Euro für drei Jahre bezahlen. Die Fördergemeinschaft will den Spirituellen Sommer in Südwestfalen erhalten und weiterentwickeln:  Die Zahl der spirituellen und kulturellen Angebote für Einwohner und Gäste soll erhöht werden und spirituelle Kraftorte in der Region identifiziert und entwickelt werden. Der Finanzausschuss wird entscheiden, aus welcher Haushaltsstelle der dreijährige Beitrag finanziert wird.


 
 
 
 
Kirchensteuereinnahmen - Stellenerhalt und "Wege zum Leben"
 

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