20.03.2016

Ein neuer Pfarrer, der herzlich lachen kann -Evangelische Auferstehungskirchengemeinde empfängt neuen Pfarrer Dietmar Schorstein


Bestwig. Am 13. März wurde Pfarrer Dietmar Schorstein aus Warstein-Belecke auf die zweite Pfarrstelle der Evangelischen Auferstehungskirchengemeinde Olsberg-Bestwig eingeführt. Die Stelle hat einen Umfang von 50%. Im feierlichen Gottesdienst las Superintendent Alfred Hammer der Gemeinde und den Festgästen die Urkunde vor und begrüßte den neuen Pfarrer mit Amtssitz in Bestwig ganz herzlich. Nach dienstlichen Stationen in Dortmund, im Kirchenkreis Soest, in Hamm und seit drei Jahren in Meschede ist der 51-Jährige nun Kollege der Pfarrer Burkhard Krieger, Dirk Schmäring und Frank Mönnig. Er lebt mit seinen beiden Kindern und seiner Frau Jutta in Warstein-Belecke, wo sie Pfarrerin ist. „Gefüllt mit Erfahrungen und Eindrücken und mit einer Vorstellung, wie der Dienst eines Pfarrers aussieht“, trete Schorstein seinen Dienst in der neuen Gemeinde an, hob Hammer in seiner Ansprache hervor. Dem neuen Pfarrer sei wichtig, mit Sinn, Verstand und mit dem Herzen von Gott zu reden und in der Gemeinde zu handeln. „Gott hat Ihnen seine Sache in die Hand gegeben“, machte Hammer Schorstein Mut „in einer Zeit, in der viele Menschen meinen, ohne christliche Sinngebung leben zu können.“ Die Kollegen aus der Kirchengemeinde, Presbyterinnen und Presbyter, Pfarrer und Pfarrerinnen aus dem Evangelischen Kirchenkreis Arnsberg legten Schorstein die Hand auf und sprachen ihm Segen für seine Gemeindearbeit zu.
Er selbst verkündigte mit kräftiger Stimme von der Kanzel aus das Evangelium. Er freue sich,  „dass ich das in einer „Auferstehungsgemeinde“ tun darf. Der Sieg des Lebens über den Tod habe für ihn eine ganz große Bedeutung.“ Ich bin so froh, diese Botschaft bei Beerdigungen und Taufen weitersagen zu dürfen.“ In der Auferstehungskirchengemeinde lebten viele unterschiedliche Menschen, die aus vormalig drei selbständigen Gemeinden mit insgesamt vier Pfarrbezirken stammen. Darauf sei er eingestellt, sagte er und forderte alle Gemeindeglieder auf, „mit Gelassenheit und Offenheit miteinander umzugehen, die jeweiligen Stärken in der Gemeinde zu fördern und das Motto des Ruhrgebietsphilosophen Jürgen von Manger zu beherzigen: „Bleiben‘se Mensch!“ Er fügte dem hinzu: „Und spielen‘se nicht Gott!“ Mit dieser humorvollen Wendung gab er dem Superintendenten Recht, der ihn zuvor als einen Pfarrer beschrieben hatte, der gerne herzlich lacht. Worauf es aus der Gemeinde erklang: „Das ist gut.“

Dass Schorstein feierliche Gottesdienste liebt und den Menschen mit ihren Sorgen und Nöten beistehen möchte, zeigte er, als er zum Abendmahl einlud und sich mit Brot und Wein den Menschen zuwandte.
Mit Geschenken und Segenswünschen begrüßten Ulrike Mikitta, Stellvertretende Bürgermeisterin, und Gemeindereferentin Theresia Brüggemann für den Pastoralen Raum Meschede—Bestwig und Schwester Ignatia für das Bergkloster Bestwig, Vertreterinnen der evangelischen Nachbargemeinden Meschede, Brilon und Warstein und die Gemeindeglieder den Eingeführten beim anschließendem Empfang.

Text und Bilder: KKB
 


Dietmar Schorstein (1.Reihe, 2.v.links) mit seiner Frau Jutta (1.v.links), Alfred Hammer ( 3. V. links) , Burkhard Krieger (4.v.links) mit Presbytern und Presbyterinnen, Kollegen und Kolleginnen.

Presbyter Martin Patzsch segnet den neuen Gemeindepfarrer.

 
 
 
 
Ein neuer Pfarrer, der herzlich lachen kann -Evangelische Auferstehungskirchengemeinde empfängt neuen Pfarrer Dietmar Schorstein
 

Kirchenkreis Arnsberg - Impressum