16.12.2015

Kirchenentwidmung-Stellenbesetzung-Arbeitsaufnahme


Der Kreissynodalvorstand hat am 14. Dezember dem Antrag der Ev. Kirchengemeinde Arnsberg zugestimmt, die Erlöserkirche zu entwidmen. Am nächsten Tag  stimmte auch die Kirchenleitung positiv über den Antrag ab. Am Sonntag 27. Dezember  wird das Arnsberger Pfarrteam mit den Gemeindegliedern und Superintendent Alfred Hammer  den Gottesdienst zur Entwidmung feiern. Die sakralen Gegenstände werden in Bussen von den Gemeindegliedern in die Auferstehungskirche gebracht und dort aufgestellt. Hier wird der Gottesdienst mit der Feier des Abendmahls fortgesetzt und schließt mit dem Segen. Der Gottesdienst beginnt um 10.45 Uhr in der Erlöserkirche.
Nach der Entwidmung stellt die Kirchengemeinde der Stadt  Arnsberg die Erlöserkirche und das Gemeindehaus als Unterkunft für Flüchtlinge zur Verfügung. mehr

Voraussichtlich am 1. Februar 2016 werden Anna Franziska Pich (23), Studentin der Gemeindepädagogik aus Unna, und Susanne Willmes (43), Psychologiestudentin aus Meschede, die Arbeit in den beiden Stellen zur Betreuung der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit, antreten. Anna Franziska Pich übernimmt die Arbeit in der westlichen und Susanne Willmes in der östlichen Hälfte  des Kirchenkreises Arnsberg. Für fünf Jahre beschloss die Kreissynode im November die Finanzierung der Stellen, damit  die Ehrenamtlichen mehr fachliche Informationen bekommen, untereinander besser vernetzt und über die gesamte Flüchtlingsarbeit der Region informiert werden. Außerdem werden die neuen Mitarbeiterinnen  Supervision für die Ehrenamtlichen organisieren. Superintendent Alfred Hammer: “Ich bin sicher, wir haben die richtigen Menschen für die Stellen gefunden.“

Ebenfalls hatte die Synode beschlossen, eine Arbeitsgruppe einzurichten, die zu gleichen Teilen aus Arnsbergern und Soestern besteht und einen Zukunftsentwurf für einen neuen Kirchenkreis entwickeln soll. In diese Gruppe entsandte sie den Briloner Rüdiger Strenger und beschloss, dass die Mitarbeitervertretung beteiligt werden solle. Die Arbeitsgruppe nimmt am 14. Januar ihre Arbeit auf. Pfarrer Dr. Christian Klein aus Wickede übernimmt die Geschäftsführung. Als seinen nichttheologischen Vertreter hat der Kreissynodalvorstand Axel Werkmüller, Presbyter aus Sundern, benannt.


Dezember-Sitzung des KSV - Bild: I.A.

 
 
 
 
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