Ev. Kirchengemeinde Brilon

     

    Die Ev. Kirchengemeinde Brilon stellt sich vor:

    Die eigene Webseite der Ev. Kirchengemeinde Brilon bekommt man HIER

    Nach dem  Wiener Kongress wurde Westfalen preußisch. Die ersten Evangelischen kamen nach  Brilon. Die Grundsteinlegung für die erste evangelische Kirche in Brilon fand  1855 statt. 1856 wurde die Ev. Stadtkirche feierlich eingeweiht. Ev. Stadtkirche  Brilon 1856 vor der ehemaligen Stadtmauer nach einem Entwurf des Berliner  Architekten Schinkel im romantisierenden Rundbogenstil errichtet. Die Stadtkirche ist erbaut aus behauenem Bruch- und Sandstein und trägt vier kleine Ecktürmchen. Der Glockenturm besitzt eine der letzten mechanischen Turmuhren im Sauerland. Der Kircheninnenraum hat eine Holzdecke mit mehreren Quer- und Verbindungsbalken und einen lichten Anstrich mit in Ockertönen abgesetzten Fenstern und Chorraumbogen. Altar, Kanzel und Taufstein sind aus hiesigem  Schieferstein gearbeitet. Die Prinzipalstücke auf dem Altar sind preußische  Schmiedekunst und ein Geschenk der preußischen Königin. Im Emporenbereich  befindet sich eine seltene, pneumatische Orgel aus dem Jahre 1908 mit romantischem Klangbild.

    Adresse: Kreuziger Mauer 2, 59929 Brilon

    Gottesdienste: sonntags 9.30 Uhr
    Öffnungszeiten: i.d.R. werktags von 9 - 17 Uhr
    Auskünfte: Pfarrerin Beatrix und Pfarrer Jörg Eulenstein, Kreuziger Mauer 1, Tel.: 02961/ 908324
    Pfarrer Roland Lichterfeld, Sonnenweg 9 Tel.: 02961/50726

    Ev. Kapelle Brilon-Wald:
    In der Folge des Zuzugs von Evangelischen nach dem 2. Weltkrieg wurde 1954 die Ev. Kapelle in Brilon-Wald eingeweiht. Die Kapelle steht auf einer Anhöhe  oberhalb der Korbacherstr. (B 251). Der Innenraum wurde 1999 in Eigenleistung restauriert. Die Innenausstattung ist nach Entwürfen von Prof. Thol gestaltet.  Das größte Altarkreuz mit vergoldetem Corpus trägt Sinnbilder der vier Evanglisten. Neben dem Schieferaltar stehen zwei handgeschmiedete  Kerzenleuchter.

  • Adresse: Kirchweg 2, 59929 Brilon-Wald
    Gottesdienste: samstags, 14-tägig
    Öffnungszeiten: nach Absprache Auskünfte: Pfarrer  Roland Piontek, Rübezahlweg 30, Tel.: 02961/54071
  • Ev. Kapelle Hoppecke
    Die 1955 im Ortsteil Hoppecke eingeweihte Ev. Kapelle wurde durch die starke Unterstützung der dortigen evangelischen Bevölkerung errichtet. Im Turm befindet sich eine im Jahre 1594 in Erfurt gegossene Glocke. Besondere Aufmerksamkeit ziehen die bunten, bleiverglasten Fenster im Chorraum auf sich, dessen  Mittelfenster den auferstandenen Christus zeigt. Kreuz und Kerzenhalter auf dem Altar sind aus Bronze gearbeitet.

    Adresse: Heinrich-Jansen-Straße 59929 Brilon-Hoppecke
    Gottesdienste: samstags, 14-tägig
    Öffnungszeiten: nach Absprache Auskünfte: Pfarrer Roland Lichterfeld, Sonnenweg 19, Tel.:  02961/50726

    Ev. Kirche Gudenhagen
    1963 konnte durch den starken Zuzug von Evangelischen eine weitere ev. Kirche  in Gudenhagen eingeweiht werden, die nach Bauplänen von Architekt Mumme aus Lippstadt errichtet wurde. Die moderne Kirche ist in Kirchbau und freistehenden  Glockenturm aufgeteilt. Der schlichte Innenraum zeigt Backsteinmauern und die  holzverkleidete Untersicht des Steildaches. Mittelpunkt ist der aus Granit  geschliffene Altar mit 2 Kerzenleuchtern des Kunstschmiedes Severin. Das Kreuz  schwebt über dem Altar und wurde aus dem Stück einer jahrtausendealten Mooreiche  gearbeitet. Der Corpus ist dem Zeitalter des 30jährigen Krieges entnommen und  hat keine Arme; Ausdruck dafür, dass die versammelte Gemeinde die Arme Christi sind.

    Adresse: Rübezahlweg, 59929 Brilon-Gudenhagen
    Gottesdienste: sonntags um 10.45 Uhr
    Öffnungszeiten: nach Absprache Auskünfte: Pfarrer Roland Lichterfeld, Sonnenweg 9 Tel.: 02961/50726

    TIPP
    Beginnen Sie eine Besichtung der historischen Altstadt Brilons von der Ev. Stadtkirche aus, in deren Nähe sich das Touristikbüro befindet. Das Umfeld der  Stadtkirche bietet kostenfreie Parkplätze. Für Ruhe und Ausgleich laden lange Spaziergänge in den Wäldern rund um Brilon ein, Ausgangspunkte können z.B. Gudenhagen, Brilon-Wald und Scharfenberg sein.