27.10.2016

„Ich sehe was, was du nicht siehst“- Ausstellung einer Porträtserie von Menschen auf der Flucht von Elke Frommhold


Diese Serie von neun großformatigen Bildern hat die Malerin Elke Frommhold aus Sundern über ein halbes Jahr beschäftigt. Auslöser waren die Bilder in den Medien über unsägliches Leid und Kommentare in den Netzwerken, die Menschen auf der Flucht zu einer anonymen Masse gemacht haben und ihnen ihre Individualität genommen haben. Es entstand die Idee, Menschen zu malen, die in Sundern Zuflucht gefunden haben. Es ist Elke Frommhold wichtig, Gesichter zu zeigen, die deren einzigartige Persönlichkeiten bezeugen. Während der Phase des Malens trat sie in Dialog mit den Menschen auf der Leinwand und später in der persönlichen Begegnung.

Ich wünsche mir, dass andere wie ich in Dialog treten, Menschen sich in die Augen schauen und vielleicht Neues wahrnehmen, frei von allen Etiketten“, begründet die Malerin, warum sie nach Sundern nun in Meschede ihre Bilder ausstellt.

Die Ausstellung wird am Freitag, 18.11. um 17.00 Uhr im Gemeinsamen Kirchenzentrum durch Superintendent Alfred Hammer eröffnet.  Nach den Grußworten versammeln sich die Gäste am „Open table“. Flüchtlingsfrauen  werden Fingerfood aus ihrer Kochkultur zubereitet haben und am Buffet anbieten. Beim Essen und Trinken mit Blick auf die Porträts sollen  sich Besucher und Besucherinnen, Gäste und Gastgeber, Einheimische und Neu-Angekommene auf Augenhöhe begegnen. Wer sich gerne mit an den Tisch setzt, melde sich bitte telefonisch an bei Barbara Voss, Tel. 0291-95298220 oder per Mail: barbara.voss(at)kka-online.de 

Im Gemeinsamen Kirchenzentrum ist die Ausstellung bis zum 9. Dezember zu sehen: Dienstags bis samstags, 14.- 18.00 Uhr . Eintritt frei.


Bild: Elke Frommhold

Porträt: Baya Hassan

 
 
 
 
„Ich sehe was, was du nicht siehst“- Ausstellung einer Porträtserie von Menschen auf der Flucht von Elke Frommhold
 

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