05.12.2015

Neun evangelische Kindergärten mit BETA-Gütesiegel ausgezeichnet


Meschede. Neun evangelische Kindertagesstätten, die meisten sind auch anerkannte Familienzentren in NRW, erhielten am 27. November von Sabine Prott, der Referentin des Evangelischen Fachverbands der Tageseinrichtungen für Kinder(evta), das begehrte Beta-Gütesiegel ausgehändigt. Die Zertifikate und die Siegel  für die Eingangstüren der Kindertagesstätten belegen: Die evangelischen Kindertagesstätten in Neheim, Hüsten, Arnsberg, Sundern, Meschede, Warstein, Marsberg und Brilon haben alle im Kindergartenalltag wichtigen Prozesse kritisch begutachtet, schriftlich konzipiert und gelernt, einrichtungsinterne Audits als Selbstevaluierung durchzuführen. Frau Prott erinnerte sich an anfängliche Unsicherheiten der Teams gegenüber dem Qualitätsmanagementprozess, der vor drei Jahren begann. In mehreren Phasen habe sie die Teams begleitet und freue sich, an der Zertifizierung teilnehmen zu können. „Jetzt müssen Sie die Worte mit Leben füllen“, forderte sie die über 100 Mitglieder der neun Teams auf, die zur Feier ins Gemeinsame Kirchenzentrum gekommen waren. Einzeln kamen die Teams der Tagesstätten des Trägerverbunds mit Pfarrer Markus Pape und Geschäftsführerin Ivonne Lorenz  nach vorne: Arche-Noah- und Bonhoeffer-Kindergarten aus Neheim, der Regenbogen-Kindergarten aus Hüsten, der Martin-Luther-Kindergarten aus Arnsberg, der Zachäus-Kindergarten aus Warstein-Belecke und der Marsberger Jona-Kindergarten, Danach der Johannes-Kindergarten aus Meschede, Lukas-Kindergarten aus Sundern und das Kinderland am Kurpark aus Brilon mit ihren Trägervertretern.

Alfred Hammer, Superintendent im Ev. Kirchenkreis Arnsberg, hatte zuvor die große Festgemeinde begrüßt. „Alles ist gut geworden nach der zeitaufwändigen Arbeit“, würdigte er den langen Prozess und zitierte Jesus. Der vergleicht das Reich Gottes mit dem kleinsten Samenkorn, dem Senfkorn, das zu einem großen Baum heranwächst, in dem Vögel wohnen. Eine Tulpenzwiebel und ein Sonnenblumenkern seien zwar größer als das Senfkorn, ihre Pflanzen jedoch könnten keine Vögel beherbergen und würden von der Senfstaude überragt. Jede Kindertagesstätte sei in diesem Sinne ein kleines Reich Gottes, in dem die Kinder wohnen können.

Die Feier war in Eike Ströbels Augen ein magischer Moment. Die Fachberaterin für die Kindertagesstätten im Kirchenkreis  Arnsberg zählte magische Momente im Leben von Kindern, Eltern und Erzieherinnen auf. „Magische Momente verleihen Krönchen“, sagte sie und überreichte allen Ausgezeichneten Bleistifte mit goldenen Krönchen als Dankeschön für die Arbeit, die zusätzlich zum „normalen“ Kindergartenalltag geleistet worden ist.
Elisabeth Hein-Schmidt bestellte Grüße von der Regierungspräsidentin. Sie setze darauf, dass das Kindergartenteam, die Kindern, die Eltern und die Kirchengemeinden vom Qualitätsprozess profitieren.
Humorvoll wandte sich der vorzeitig erschienene Weihnachtsmann alias Bärbel Reffelmann aus Hüsten ans Publikum. Mit lebhafter Gestik und energischer Stimme malte sie  aus, wie es  wäre, wenn Rentiere, Schlittenpflege, Geschenkbeschaffung und -Bewertung und andere wichtige Prozesse im Alltag eines Weihnachtsmanns ein Qualitätsmanagement durchliefen. Das Publikum lachte Tränen und dankte mit herzlichem Applaus.

Zum Abschluss des Abends lud der Superintendent alle Gäste ans Buffet. Lange wurde noch gefeiert mit Musik, Tanz und lebhaften Gesprächen.

Text und Bilder: KKB   Bildergalerie


Alle Zertifizierten auf einen Blick

 
 
 
 
Neun evangelische Kindergärten mit BETA-Gütesiegel ausgezeichnet
 

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