24.10.2013

Mahnendes Gedenken - 75 Jahre Reichpogromnacht


Kirchenkreis Soest/Kirchenkreis Arnsberg– In diesem Jahr jährt sich die Reichspogromnacht zum 75. Mal. Im Gebiet der  Evangelischen Kirchenkreise Soest und Arnsberg wurden am 9. November 1938 wie überall in Deutschland fast alle Synagogen in Brand gesteckt und zerstört. Diesem Höhepunkt des Judenhasses folgte nur wenige Jahre darauf die Deportation und Ermordung der jüdischen Einwohnerinnen und Einwohner in den Vernichtungslagern.

Veranstaltungen an mehreren Orten laden zum Erinnern ein:

Freitag, 8. November:

Ar-Oeventrop:  14.30 Uhr, Kranzniederlegung an der Gedenkstätte vor dem Stadtbüro
Arnsberg:      15.00 Uhr, Kranzniederlegung auf dem jüdischer Friedhof an der Straße Kuhweg
Ar-Hüsten:    15.45 Uhr, Kranzniederlegung auf dem  jüdischen Friedhof an der Straße Alt Hüsten
Ar-Neheim:  16.30 Uhr, Kranzniederlegung auf dem jüdischen Friedhof an der Möhnepforte;

17.00 Uhr: Ehemalige Synagoge, Mendener Str. 35: Schülergruppen des Franz-Stock-Gymnasiums, des St.-Ursula-Gymnasiums sowie der Realschule Neheim präsentieren ihre Forschungsarbeiten zu vier jüdischen Familien, deren Grabsteine im Rahmen der Ruhr-Renaturierungsmaßnahmen wiedergefunden wurden. Plakat hier

Samstag, 9. November:

Brilon,            19.00 Uhr, Gedenken  am  Stein auf dem Platz der alten Synagoge, Kreuziger Mauer

 Lippstadt:      20.00 Uhr, St. Nicolai:  Gedenkkonzert „75 Jahre Pogromnacht“ mit Kompositionen und Texte jüdischer Komponisten und Schriftsteller; Ausführende sind Justyna Czerwinska, Rezitation, und der Chor an St. Nicolai unter der Leitung von Harduin Boeven.

Meschede:      18.00 Uhr, Schweigemarsch vom Stiftsplatz bis zum Jüdischen Friedhof.
                        19.00 Uhr,  Alte Synagoge, Kampstraße:: Interreligiöses Gebet „Flucht-Zuflucht“

 

Freitag, 15. November (wegen Allerheiligenkirmes):

Soest:              16.00 Uhr, Gedenktafel in der Osthofenstraße 48: „Erinnerung an die Zerstörung jüdischer Einrichtungen“ . Mitglieder des Rast christlicher Kirchen tragen Ansprachen, Meditationstexten und Gebeten vor. Anschließend gehen die Teilnehmenden zum Jüdischen Friedhof. Abschluss ist an den Gräbern der ausländischen Zwangsarbeiter auf dem Osthofenfriedhof, wo Blumen niedergelegt werden.

Freitag, 8. – Samstag, 23. November:

Sundern:        Schulen, Kunst-, Kulturvereine und Einrichtungen der Stadt Sundern bieten  Ausstellungen. Lesungen, Konzerte und eine Fahrt nach Bergen-Belsen in einer Veranstaltungsreihe für Respekt und Toleranz an. Die Veranstalter richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Programmheft hier

Jmd/KKB


 
 
 
 
Mahnendes Gedenken - 75 Jahre Reichpogromnacht
 

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