09.03.2017

Komm in unseren Kreis - Weltgebetstagsgottesdienste wecken Solidarität


ARNSBERG/MESCHEDE/BRILON/MEDEBACH. Weltweit wurden am ersten Freitag im März Gebete und Texte philippinischer Frauen nachgesprochen. Auch im Sauerland erzählten Frauen in den Rollen von drei Philippinas von Ungerechtigkeiten, die das Leben der Frauen belasten: Junge Mädchen übernehmen Verantwortung für ihre Geschwister, brechen ihre Schulausbildung zu früh ab und werden als Haushaltshilfen missbraucht und ausgebeutet. Alleinerziehemde Mütter verdienen selbst mit mehreren Jobs nicht genug, um ihre Kinder zu versorgen. Von Großgrundbesitzern abhängige Tagelöhnerinnen warten verzweifelt darauf, dass die Agrarreform umgesetzt wird. Kleine Keimlinge der Gerechtigkeit sind ein Haushaltshilfegesetz und der Einsatz einzelner Personen und Menschenrechtsgruppen für die Frauen. Die Liturgie machte anschaulich: Von Gott her könnten alle Menschen aus der Fülle der Schöpfung leben. Aber gesellschaftliche Strukturen verhindern das. Informiertes Beten weckt Solidarität. Spenden und faireres Leben hier unterstützen die Frauen in den Philippinen.
Bei Kaffee und Kuchen und beim abendlichen Imbiss vertieften die Frauen die Ökumene  vor Ort und erstanden im Eine-Welt-Laden fair produzierte und gehandelte Produkte aus den Philippinen.
KKB

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Medebacherinnen teilen Reis-das tägliche Brot auf den Philippinen-Bild: OM

 
 
 
 
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