Anna Franziska Pich stellt sich vor:

Anna Franziska Pich

Seit dem 01. Februar 2016 habe ich die Synodalbeauftragung für ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit des Ev. Kirchenkreises Arnsberg übernommen. Mein Name ist Anna-Franziska Pich und ich bin am 30. Dezember 1992 in Wickede-Wimbern geboren. Zusammen mit meiner Tochter lebe ich in Unna-Hemmerde. Seit meiner Konfirmation bin ich der Kirche eng verbunden. Meine Freizeit verbringe ich gern mit meiner Familie und meinen Freunden. Außerdem gehören zu meinen Hobbies Lesen, Kochen, Musizieren und Reisen. Besonders spannend finde ich es, die Spuren Gottes in der Welt zu entdecken…  
Zum 01. Mai 2017 hat meine neue Kollegin, Elisabeth Patzsch (Diakonin/Gemeindepädagogin & Diplompädagogin), ihre Tätigkeit aufgenommen. Ich freue mich sehr auf die künftige Zusammenarbeit, den gemeinsamen Austausch im Bezug auf Flüchtlingsfragen und auf theologische Dialoge.

Elisabeth Patzsch stellt sich vor:

Elisabeth Patzsch

 Ich komme aus Olsberg und bin dort selber seit 2 Jahren in der ehrenamtlichen Arbeit mit Geflüchteten aktiv. So habe ich dort zum Beispiel die Koordination des wöchentlich stattfindenden Café Willkommen übernommen. Hauptberuflich arbeite ich als Gemeinde- und  Diplompädagogin in Olsberg in der Familienbildung, habe aber, nachdem ich vom Kirchenkreis gefragt wurde, zusätzlich jetzt noch die 12 – Stunden – Stelle in der Flüchtlingsarbeit übernommen und bin für die sechs Gemeinden im Ostteil des Kirchenkreises zuständig. Der Schwerpunkt meines Studiums war interkulturelle Pädagogik und ich bin in verschiedenen Arbeitsbereichen schon vielen Menschen mit Migrationshintergrund begegnet. Dabei habe ich viele sehr bereichernde Erfahrungen gemacht. Diese möchte ich gerne dem Kirchenkreis und den vielen tollen, sehr engagierten Ehrenamtlichen zur Verfügung stellen und freue mich auf die Zusammenarbeit.

Fortbildungen im Sommer und Herbst 2017:

Herz voll – Mund auf - Ein offenes Gesprächsangebot…

Seit dem Ankommen der vielen Menschen in unserem Land und unserer Region im Jahr 2015, hat sich viel getan. Viele Ehrenamtliche haben sich engagiert und engagieren sich bis Heute. Was hat sich seit dem verändert? Gibt es eine neue Ausrichtung in der Zusammenarbeit mit Geflüchteten? Helfende erleben berührende Momente und Geschichten in Ihrer Arbeit mit geflüchteten Menschen. Zum Teil werden auch belastende Erfahrungen dabei gemacht. Bei einer Reise durch den Kirchenkreis, werden die verschiedenen Veranstaltungen bei Ihnen vor Ort in der Kirchengemeinde angeboten. Die vielfältigen Erlebnisse der Tätigkeit in der Flüchtlingsarbeit finden an diesen Nachmittagen Gehör.

·         Welches Thema beschäftigt mich?

·         Was stärkt meine Motivation? Was bereichert mein Tun?

·         Wo stehe ich? Und was möchte ich?

·         Was hat sich verändert? Was wird sich verändern?

·         Wo liegen Herausforderungen? Wie komme ich zur Ruhe?

Zu verschiedenen Fragestellungen und Themen werden Referent*innen aus der Praxis eingeladen, die kompetente Auskunft geben und von ihrer Tätigkeit berichten.

Teilnehmer: Ehrenamtlich Tätige unterschiedlicher Konfessionen sind eingeladen.

Wo: Gemeindehaus Chrisuskirche, Neheim, Burgstraße
Wann: Donnerstag, 13.Juli, 16.30-20.00 Uhr

Weitere Termine an anderen Orten werden noch verabredet und veröffentlicht.

Für einen kleinen Snack und Getränke ist gesorgt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldungen bis jeweils eine Woche vor der Veranstaltung unter: franziska.pich(at)kirchenkreis-arnsberg.de (bevorzugt) oder unter: 0151-67325530.

1000 Missverständnisse

Die Kommunikation zwischen Menschen, die aus unterschiedlichen Kulturen stammen, ist anfällig für Missverständnisse und Fehlinterpretationen. Neben den rein sprachlichen Schwierigkeiten gibt es vielfältige Aspekte, die interkulturelle Kommunikation erschweren, zu Nichtverstehen oder zu Konflikten führen.

Ziel dieser Fortbildung ist es, da genauer hinzugucken.

-          Welche Aspekte belasten die Kommunikation auf der Beziehungsebene?

-          Welche kulturellen Unterschiede erschweren das Verstehen auf der inhaltlichen Ebene?

 -          An welchen Stellen können auch nonverbale Kommunikationssignale, die im hohen Masse kulturabhängig sind, den Dialog erschweren?

 Das Wissen um die Schwierigkeiten erleichtert das Miteinander im Alltag und eröffnet den Weg für mehr Verständnis und neue Kommunikationsstrategien.

Mit vielen Beispielen aus dem interkulturellen Zusammenleben und Erfahrungsaustausch werden die Teilnehmer eingeladen, Kommunikationsfallen besser zu erkennen.

Referentin: Elisabeth Patzsch, Diplompädagogin

Ort: Martin Luther-Kirche, Olsberg, Bahnhofstr.48
Zeit:Mittoch, 20. September
16.30-20.00 Uhr

und

Ort: Martin-Luther-Gemeindehaus, Wickede, Viebahnstr. 13a
Zeit: Freitag, 6. Oktober
16.30-20.00 Uhr

Anmeldeschluss ist eine Woche vor dem Termin unter franziska.pich(at)kirchenkreis-arnsberg.de oder unter 0151-67325530.

Klartext: Sexualität in der Flüchtlingsarbeit-Vom Umgang mit heiklen Situationen und schwierigen Fakten

Der Umgang mit Sexualität ist ein bewegendes Thema. Erst recht wenn unterschiedliche kulturelle Grundorientierungen, Wert- und Moralvorstellungen aufeinandertreffen. In diesem Seminar wollen wir über heikle Situationen und schwierige Fakten sprechen, Unsicherheiten klären und Handlungskompetenzen gewinnen.

  • Sorgen im Ehrenamt: Sind sexuelle Übergriffe vermeidbar? Wie gefährdet bin ich als Ehrenamtliche?
  • Kultursensibel über Sexualität und Verhütung sprechen.
  • Vom Umgang mit dem Verdacht der Verletzung der sexuellen Selbst-bestimmung: Sexualisierte Gewalterfahrungen erkennen und Maßnahmen einleiten, sichere Orte schaffen und finden, juristische Hürden überwinden.
  • Sexualisierte traumatische Erfahrungen im Heimatland, während der Flucht oder in der Gemeinschaftsunterkunft: Was muss ich tun, wenn ich zur Vertrauten/ zum Vertrauten werde? 

Das Seminar richtet sich an Menschen, die ehrenamtlich in Begleitung von Flüchtlingen tätig sind. Die Teilnahme ist unabhängig von der Konfession möglich.

Das Seminar findet statt am 31.03.2017 von 15:00—18:30 Uhr. mehr

Begegnung mit traumatisierten Menschen - Wenn der Glaube abhanden kommt

Am Samstag, 28. Januar 2017 bieten die Synodalbeauftragten für Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis und der Diakoniepfarrer Peter Sinn ein weiteres Seminar für Ehren-und Hauptamtliche an. Es geht dabei um den Umgang mit traumatisierten Menschen und den Glaube an Gott..  

Anhand von Texten aus dem Buch des Propheten Hesekiel wird diese Fortbildung der Spur nachgehen, wie sich Glaube und Gott wiederfinden lassen. mehr

Begegnungen von Mensch zu Bild zu Mensch - Porträts von Elke Frommhold in Meschede ausgestellt

Am 25., 26. und 27. November wurde in  der Arnsberger Kulturschmiede das Theaterstück UTOPIA wieder aufgeführt. Einer war dabei, dessen in ausdrucksvollen Farben gemaltes Portrait imn Gemeinsamen Kirchenzentrum in Meschede ausgestellt ist. Die Rede ist von Nushin Abdullah, einem jungen Syrer, der jetzt in Sundern wohnt. Elke Frommhold, Malerin aus Sundern, hat sein Gesicht so dargestellt, wie sie ihn sieht. Was entdeckt der Porträtierte selbst in diesem Bild? „Meine Augen“, sagt er, „sie sehen etwas traurig aus, weil ich seit sieben Jahren meine Familie nicht gesehen habe.“ Trotzdem strahlen er und sein Bild Energie aus, Lust, sich auszuprobieren und etwas zu lernen. Der junge Mann ist künstlerisch begabt. Ausprobieren konnte er sich in Yehuda und Ulla Almagors Ensemble auf der Bühne. Er träumt, Musik in Dortmund zu studieren.
Traurigkeit und Lachen, vor allem: Augen fallen den Betrachtern auf. mehr

Kirchenasyl als letzte Rettung - Ehrenamtliche informieren sich

Soest/Arnsberg. Kirchenasyl - oft ist das die letzte Möglichkeit, einen Flüchtling oder auch ganze Familien vor der Abschiebung zu bewahren. Aber wie richtet man ein Kirchenasyl ein? Was muss man beachten? Welche Risiken und Gefahren birgt es? Fragen über Fragen, die sich aktuell in vielen Kirchengemeinden stellen, denn der Bedarf nach Plätzen im Kirchenasyl wächst stetig. Hintergrund hierfür ist eine deutlich verschärfte Abschiebepolitik.

Gemeinsam haben daher die Synodalbeauftragten der beiden Kirchenkreise Arnsberg und Soest in der ehrenamtlichen Flüchtlingsunterstützung, Franziska Pich, Susanne Willmes und Hans-Albert Limbrock, mit den Diakoniepfarrern Margot Bell und Peter Sinn eine Veranstaltung angeboten, in der eine Vielzahl von Fragen beantwortet werden konnten.

Ehrenamtliche aus Marsberg, Brilon, Sundern, Arnsberg, Soest oder Werl waren dazu in das Gemeindehaus der Christuskirche in Neheim gekommen, um Informationen aus erster Hand zu bekommen. Die garantierte in erster Linie Pfarrer Joachim Poggenklaß vom Ökumenischen Netzwerk Bielefeld.  mehr

Fremde und Flüchtlinge in der Bibel

Das Flüchtlingsthema gehört zu den dringendsten und drängendsten Problemen Europas und Deutschlands und wird es noch lange bleiben. Ihm gilt der Vortrag und die anschließende Diskussion.

„Du sollst die Fremden nicht bedrücken!“ Kaum ein Gebot wird in der Bibel so oft und so nachdrücklich eingeschärft wie dieses. Aber nicht nur das Gebot selbst verdient Aufmerksamkeit, sondern fast mehr noch seine immer wiederkehrende Begründung. „Du sollst die Fremden nicht bedrücken, denn auch ihr wart Fremde in Ägypten.“ Israels Umgehen mit Fremden und Flüchtlingen lebt aus der Erinnerung an das eigene Geschick als Fremde und Flüchtlinge. Was könnte diese Ethik aus Erinnerung heute bedeuten? Was aus dieser Erinnerung zielt auf Wiederholung und was soll gerade nicht wiederholt werden?  mehr

Dritter Vortrag über "Flucht und Migration" der Ev. Akademie Arnsberg

Montag, den 24. Oktober 2016, 18.00 Uhr
Rittersaal, Altes Rathaus, Alter Markt 19, Arnsberg
Referent: Prof. Dr. Jürgen Ebach, Ruhr- Universität Bochum

Menschen auf der Flucht - Vorträge über Schwierigkeiten und Möglichkeiten im Umgang mit Fremden

Arnsberg. Die Evangelische Akademie Arnsberg eröffnet in Kooperation mit der Volkshochschule Arnsberg –Sundern eine Veranstaltungsreihe zum Thema Flucht mit zwei Vorträgen: Am Dienstag, 27. September spricht Daniela Krause um 18.00 Uhr im Rittersaal im Alten Rathaus, Alter Markt 19 über “Gedanken zur Menschenfeindlichkeit und ihrer Hintergründe aus sozialpsychologischer und soziologischer Perspektive“. Die Diplom-Soziologin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld und stellt sich folgenden Fragen: Was geschieht, wenn Menschen bei uns sind, die fremd sind? Was passiert da, wo Menschen andere in unterschiedlich heftiger Weise ablehnen?
Am Mittwoch, 5. Oktober, ebenfalls um 18.00 Uhr am selben Ort, spricht Dr. Marcel Berlinghoff, Universität Osnabrück, zum Thema:“ Vom Recht auf Mobilität und den Versuchen politischer Migrationssteuerung“.

Ev. Akademie Arnsberg hier

Was kann ich tun? Was muss ich lassen?

Sexualität in der Flüchtlingsarbeit: Seminar zu heiklen Situationen und schwierigen Fakten.
Meschede. Sieben Frauen und zwei Männer aus Olsberg, Brilon, Schmallenberg, Meschede, Arnsberg, Neheim, Unna und Paderborn nahmen teil am Seminar „Sexualität in der Flüchtlingsarbeit“. Alle sind Integrationspatinnen oder Koordinatoren ehrenamtlicher Arbeit in Gemeinden und im Kirchenkreis Arnsberg. Sehr unterschiedlich sind ihre persönlichen Geschichten und Bedürfnisse. Die einen wünschen sich handfeste Auskünfte, wie sie handeln und was sie sagen können, wenn zwischen Flüchtlingen und Ehrenamtlichen ein Konflikt über Sexualität entsteht. Andere machen sich Gedanken über die Dynamik der deutschen Grundrechte: Wie passen das Recht auf Gleichheit von Mann und Frau zusammen mit dem Recht auf Achtung der Würde von Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen über den Umgang der Geschlechter? mehr

Synodalbeauftragte Flüchtlingsarbeit

Elisabeth Patzsch
Tel. 0151-67402893.
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Anna Franziska Pich,
Tel. 0151-67325530
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