Klartext: Sexualität in der Flüchtlingsarbeit-Vom Umgang mit heiklen Situationen und schwierigen Fakten

Der Umgang mit Sexualität ist ein bewegendes Thema. Erst recht wenn unterschiedliche kulturelle Grundorientierungen, Wert- und Moralvorstellungen aufeinandertreffen. In diesem Seminar wollen wir über heikle Situationen und schwierige Fakten sprechen, Unsicherheiten klären und Handlungskompetenzen gewinnen.

  • Sorgen im Ehrenamt: Sind sexuelle Übergriffe vermeidbar? Wie gefährdet bin ich als Ehrenamtliche?
  • Kultursensibel über Sexualität und Verhütung sprechen.
  • Vom Umgang mit dem Verdacht der Verletzung der sexuellen Selbst-bestimmung: Sexualisierte Gewalterfahrungen erkennen und Maßnahmen einleiten, sichere Orte schaffen und finden, juristische Hürden überwinden.
  • Sexualisierte traumatische Erfahrungen im Heimatland, während der Flucht oder in der Gemeinschaftsunterkunft: Was muss ich tun, wenn ich zur Vertrauten/ zum Vertrauten werde? 

Das Seminar richtet sich an Menschen, die ehrenamtlich in Begleitung von Flüchtlingen tätig sind. Die Teilnahme ist unabhängig von der Konfession möglich.

Das Seminar findet statt am 31.03.2017 von 15:00—18:30 Uhr. mehr

Begegnung mit traumatisierten Menschen - Wenn der Glaube abhanden kommt

Am Samstag, 28. Januar 2017 bieten die Synodalbeauftragten für Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis und der Diakoniepfarrer Peter Sinn ein weiteres Seminar für Ehren-und Hauptamtliche an. Es geht dabei um den Umgang mit traumatisierten Menschen und den Glaube an Gott..  

Anhand von Texten aus dem Buch des Propheten Hesekiel wird diese Fortbildung der Spur nachgehen, wie sich Glaube und Gott wiederfinden lassen. mehr

Begegnungen von Mensch zu Bild zu Mensch - Porträts von Elke Frommhold in Meschede ausgestellt

Am 25., 26. und 27. November wurde in  der Arnsberger Kulturschmiede das Theaterstück UTOPIA wieder aufgeführt. Einer war dabei, dessen in ausdrucksvollen Farben gemaltes Portrait imn Gemeinsamen Kirchenzentrum in Meschede ausgestellt ist. Die Rede ist von Nushin Abdullah, einem jungen Syrer, der jetzt in Sundern wohnt. Elke Frommhold, Malerin aus Sundern, hat sein Gesicht so dargestellt, wie sie ihn sieht. Was entdeckt der Porträtierte selbst in diesem Bild? „Meine Augen“, sagt er, „sie sehen etwas traurig aus, weil ich seit sieben Jahren meine Familie nicht gesehen habe.“ Trotzdem strahlen er und sein Bild Energie aus, Lust, sich auszuprobieren und etwas zu lernen. Der junge Mann ist künstlerisch begabt. Ausprobieren konnte er sich in Yehuda und Ulla Almagors Ensemble auf der Bühne. Er träumt, Musik in Dortmund zu studieren.
Traurigkeit und Lachen, vor allem: Augen fallen den Betrachtern auf. mehr

Kirchenasyl als letzte Rettung - Ehrenamtliche informieren sich

Soest/Arnsberg. Kirchenasyl - oft ist das die letzte Möglichkeit, einen Flüchtling oder auch ganze Familien vor der Abschiebung zu bewahren. Aber wie richtet man ein Kirchenasyl ein? Was muss man beachten? Welche Risiken und Gefahren birgt es? Fragen über Fragen, die sich aktuell in vielen Kirchengemeinden stellen, denn der Bedarf nach Plätzen im Kirchenasyl wächst stetig. Hintergrund hierfür ist eine deutlich verschärfte Abschiebepolitik.

Gemeinsam haben daher die Synodalbeauftragten der beiden Kirchenkreise Arnsberg und Soest in der ehrenamtlichen Flüchtlingsunterstützung, Franziska Pich, Susanne Willmes und Hans-Albert Limbrock, mit den Diakoniepfarrern Margot Bell und Peter Sinn eine Veranstaltung angeboten, in der eine Vielzahl von Fragen beantwortet werden konnten.

Ehrenamtliche aus Marsberg, Brilon, Sundern, Arnsberg, Soest oder Werl waren dazu in das Gemeindehaus der Christuskirche in Neheim gekommen, um Informationen aus erster Hand zu bekommen. Die garantierte in erster Linie Pfarrer Joachim Poggenklaß vom Ökumenischen Netzwerk Bielefeld.  mehr

Fremde und Flüchtlinge in der Bibel

Das Flüchtlingsthema gehört zu den dringendsten und drängendsten Problemen Europas und Deutschlands und wird es noch lange bleiben. Ihm gilt der Vortrag und die anschließende Diskussion.

„Du sollst die Fremden nicht bedrücken!“ Kaum ein Gebot wird in der Bibel so oft und so nachdrücklich eingeschärft wie dieses. Aber nicht nur das Gebot selbst verdient Aufmerksamkeit, sondern fast mehr noch seine immer wiederkehrende Begründung. „Du sollst die Fremden nicht bedrücken, denn auch ihr wart Fremde in Ägypten.“ Israels Umgehen mit Fremden und Flüchtlingen lebt aus der Erinnerung an das eigene Geschick als Fremde und Flüchtlinge. Was könnte diese Ethik aus Erinnerung heute bedeuten? Was aus dieser Erinnerung zielt auf Wiederholung und was soll gerade nicht wiederholt werden?  mehr

Dritter Vortrag über "Flucht und Migration" der Ev. Akademie Arnsberg

Montag, den 24. Oktober 2016, 18.00 Uhr
Rittersaal, Altes Rathaus, Alter Markt 19, Arnsberg
Referent: Prof. Dr. Jürgen Ebach, Ruhr- Universität Bochum

Menschen auf der Flucht - Vorträge über Schwierigkeiten und Möglichkeiten im Umgang mit Fremden

Arnsberg. Die Evangelische Akademie Arnsberg eröffnet in Kooperation mit der Volkshochschule Arnsberg –Sundern eine Veranstaltungsreihe zum Thema Flucht mit zwei Vorträgen: Am Dienstag, 27. September spricht Daniela Krause um 18.00 Uhr im Rittersaal im Alten Rathaus, Alter Markt 19 über “Gedanken zur Menschenfeindlichkeit und ihrer Hintergründe aus sozialpsychologischer und soziologischer Perspektive“. Die Diplom-Soziologin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld und stellt sich folgenden Fragen: Was geschieht, wenn Menschen bei uns sind, die fremd sind? Was passiert da, wo Menschen andere in unterschiedlich heftiger Weise ablehnen?
Am Mittwoch, 5. Oktober, ebenfalls um 18.00 Uhr am selben Ort, spricht Dr. Marcel Berlinghoff, Universität Osnabrück, zum Thema:“ Vom Recht auf Mobilität und den Versuchen politischer Migrationssteuerung“.

Ev. Akademie Arnsberg hier

Was kann ich tun? Was muss ich lassen?

Sexualität in der Flüchtlingsarbeit: Seminar zu heiklen Situationen und schwierigen Fakten.
Meschede. Sieben Frauen und zwei Männer aus Olsberg, Brilon, Schmallenberg, Meschede, Arnsberg, Neheim, Unna und Paderborn nahmen teil am Seminar „Sexualität in der Flüchtlingsarbeit“. Alle sind Integrationspatinnen oder Koordinatoren ehrenamtlicher Arbeit in Gemeinden und im Kirchenkreis Arnsberg. Sehr unterschiedlich sind ihre persönlichen Geschichten und Bedürfnisse. Die einen wünschen sich handfeste Auskünfte, wie sie handeln und was sie sagen können, wenn zwischen Flüchtlingen und Ehrenamtlichen ein Konflikt über Sexualität entsteht. Andere machen sich Gedanken über die Dynamik der deutschen Grundrechte: Wie passen das Recht auf Gleichheit von Mann und Frau zusammen mit dem Recht auf Achtung der Würde von Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen über den Umgang der Geschlechter? mehr

Synodalbeauftragte Flüchtlingsarbeit

Susanne Willmes,
Tel. 0151-67402893
E-Mail
Anna Franziska Pich,
Tel. 0151-67325530
E-Mail

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