09.10.2016

Fremde und Flüchtlinge in der Bibel


Arnsberg. Das Flüchtlingsthema gehört zu den dringendsten und drängendsten Problemen Europas und Deutschlands und wird es noch lange bleiben. Ihm gilt der Vortrag und die anschließende Diskussion.

„Du sollst die Fremden nicht bedrücken!“ Kaum ein Gebot wird in der Bibel so oft und so nachdrücklich eingeschärft wie dieses. Aber nicht nur das Gebot selbst verdient Aufmerksamkeit, sondern fast mehr noch seine immer wiederkehrende Begründung. „Du sollst die Fremden nicht bedrücken, denn auch ihr wart Fremde in Ägypten.“ Israels Umgehen mit Fremden und Flüchtlingen lebt aus der Erinnerung an das eigene Geschick als Fremde und Flüchtlinge. Was könnte diese Ethik aus Erinnerung heute bedeuten? Was aus dieser Erinnerung zielt auf Wiederholung und was soll gerade nicht wiederholt werden?

Bei diesem Thema muss auch zur Sprache kommen, dass die Bibel selbst ein Buch „mit Migrationshintergrund“ ist, dass sie aus einem fremden Kulturhintergrund stammt und nicht immer schon uns gehört.Der Referent, der Alttestamentler und Theologe Jürgen Ebach, hat sich mit biblischen Dimensionen der Thematik von Fremden, Flucht und Migration in mehreren Beiträgen befasst, u.a. im 2015 in kürzester Zeit in drei Auflagen erschienenen „Kursbuch 183“ mit dem Titel „Wohin flüchten?“ und im Themenheft „Grenzgänge“ der Zeitschrift „Bibel und Kirche“ (2/2016).

Referent: Prof. Dr. Jürgen Ebach, Ruhr- Universität Bochum
Montag, den 24. Oktober 2016, 18.00 Uhr
Rittersaal, Altes Rathaus Arnsberg

Weitere Vorträge in der Reihe: hier


 
 
 
 
Fremde und Flüchtlinge in der Bibel
 

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