19.08.2014

Cybermobbing - Inflation eines Begriffes, Prävention und Intervention


Mit dem Begriff Cyber-Mobbing werden verschiedene Formen der Diffamierung, Belästigung, Bedrängung und Nötigung anderer Menschen mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel über das Internet bezeichnet. Jedoch ist Cyber-Mobbing in Deutschland kein eigener Straftatbestand, aber unter Schülern per Handy, Chat und sozialen Netzwerken  weit verbreitet. Ca. 30% der Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind als Opfer betroffen.

Die Motive der Täter sind sehr vielschichtig: Außenseiter werden beispielsweise in Chatrooms schikaniert; man versucht, Konkurrenz klein zu halten oder Freunden zu imponieren; nicht selten werden Mobbingopfer zu Tätern: Sie wehren oder rächen sich. Was auf der einen Seite manchmal als Scherz beginnt, kann auf der anderen Seite dramatische Folgen nach sich ziehen: soziale Isolierung, Stress, psychische Probleme oder Suizid:

Damit Betroffene angemessene Hilfe finden, müssen Anzeichen (er)kannt und wahrgenommen werden. Können schnelles Handeln und Prävention Mobbing im Netz vermindern oder im besten Fall sogar verhindern? Welche Konzepte bieten sich für Schulen an? Im Rahmen des Lehrerempfanges des Kirchenkreises Arnsberg spricht der Diplom Pädagoge Gerhard Engmann, Lüdenscheid.

Gemeinsames Kirchenzentrum

Kastanienweg 6

59872 Meschede

17.09.2014

13.30 – 15.00 Uhr


 
 
 
 
Cybermobbing - Inflation eines Begriffes, Prävention und Intervention
 

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