24.07.2014

Nachhaltiges Wirtschaften - Arbeitskreis Kirche/Wirtschaft erkundete Steinbruchbetrieb


Das Diabaswerk Halbeswig in Bestwig war Ziel einer Betriebserkundung des Arbeitskreises Kirche/Wirtschaft Hamm/Unna/Arnsberg. Pfarrer Peter Sinn, Kirchenkreis Arnsberg, sowie Pfarrer Dr. Tilman Walther-Sollich, Kirchenkreis Hamm, hatten zu der Veranstaltung eingeladen, die der Unternehmensverband Westfalen-Mitte organisierte. Bei vier Veranstaltungen will der Arbeitskreis unterschiedliche Aspekte von „Nachhaltigem Wirtschaften“ aufzeigen am Beispiel des Öffentlichen Personennahverkehrs in Hamm, eines Steinbruchbetriebes, eines Milchviehbetriebes sowie einer Bank.

Sachkundig und engagiert erläuterte Sascha Wienbrock, Technischer Betriebsleiter, wie seit 1994 im Diabaswerk magmatisches Gestein gewonnen wird. Aus Diabas werden insbesondere Straßenbaustoffe, Bahnschotter und Betonzuschlagsstoffe hergestellt.

Da der Abbau des Diabases einen Eingriff in die Natur darstellt, erhielten die Teilnehmer auch viele Informationen über die umfangreichen Maßnahmen des Unternehmens, die gewährleisten, dass der Abbau so umweltverträglich wie möglich geschieht von der Bekämpfung von Lärm und Staub bis zur geplanten Renaturierung des Steinbruchs. Besprochen wurden auch die geologischen Voraussetzungen, Probleme von Genehmigungsverfahren und technischen Abläufen. Dann startete der Arbeitskreis mit einem Bus in den Steinbruch und verfolgte den Weg von der Rohstoffgewinnung über Verladung, Brecher und Mühlen bis hin zum Abtransport.

Bei der nächsten Veranstaltung am 25.August 2014 wird der Arbeitskreis einen Milchviehbetrieb besuchen und aufzeigen, was ein Milchviehhalter unter „Nachhaltigem Wirtschaften“ versteht.


Der AK Kirche-Wirtschaft erkundet den Diabas Steinbruch Halbeswig in Bestwig Bild:Tilmann- Walther-Sollich

 
 
 
 
Nachhaltiges Wirtschaften - Arbeitskreis Kirche/Wirtschaft erkundete Steinbruchbetrieb
 

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