21.01.2014

armut-hsk.de - Machen Sie mit bei der Online-Umfrage!


Armut gibt es auch im Hochsauerlandkreis! Das weiß jeder. Das ist nicht neu. Hinter der Armut stehen aber auch konkrete Menschen. Und wir wissen mittlerweile, wie schnell Armut uns selbst treffen kann.

Der Arbeitskreis gegen Armut im Hochsauerlandkreis besteht aus Vertreterinnen und Vertretern des Evangelischen Kirchenkreises Arnsberg, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der katholischen Arbeitnehmerbewegung, der Diakonie Ruhr-Hellweg und des Instituts für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen. Er beschäftigt sich mit der Frage „Wie werden Arme im Hochsauerland gesehen?“

Menschen machen sich ein Bild von Anderen. Wir brauchen solche Bilder, um uns zu orientieren, Kontakt zu suchen oder um uns in Sicherheit bringen. Den Arbeitskreis interessiert besonders, wie wir im Hochsauerland auf die Armen und die Armut blicken.

Deshalb hat er eine Umfrage auf die Internetseite www.armut-hsk.de gestellt. Bildentwürfe vom Menschen werden immer auch von eigener religiöser Vorstellung genährt. So  hat der „Arbeitskreis gegen Armut im HSK“ – mit seinen Mitgliedern aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen –  für die Umfrage Sätze aus jüdisch-biblischer Tradition aufgegriffen, die  unterschiedlich und auch widersprüchlich ein Bild vom Menschen entwerfen.

Die Beteiligung vieler Bürgerinnen und Bürger ist gefragt, ihre (anonymen) Kommentare und Rückmeldungen zu den Sätzen aus Bibel und Tradition. Die Umfrage Armut-hsk.de wird bis Mai 2014 durchgeführt.

Die Ergebnisse werden bei einer gemeinsamen Veranstaltung präsentiert. „Damit wollen wir uns an der weiteren politischen Diskussion im Hochsauerland beteiligen und das Thema in der Öffentlichkeit halten“, so Diakoniepfarrer Peter Sinn. „Unsere Überzeugung ist: Auf Arme herabzublicken, dient weder den Armen noch der Gesellschaft. Arme müssen sich an der Gesellschaft beteiligen und ihre Situation verbessern können.“

Bereits vor zwei Jahren führte der evangelische Kirchenkreis Arnsberg einen Armutsgipfel durch. Auf ihm ging es um die konkreten und praktischen Alltagsfragen: Wie koche ich aus der Tafeltüte? Was geschieht, wenn ich den Armen in der Nachbarschaft besuche?  Was können auch Kirchengemeinden gegen Kinderarmut unternehmen? Nach der sehr praktischen Auslegung soll nun die gesellschaftlich-politische Diskussion aufgenommen werden. armut-hsk.de
Armut braucht Aufmerksamkeit. Menschen brauchen Aufmerksamkeit. Unbedingt.

Zur Umfrage hier


Die Mitglieder des Arbeitskreises "Armut im HSK" haben ihre Stimmen abgegeben zu biblischen Sätzen zum Thema "Armut". V.l.n.r.: Bernhard Pohl (Katholische Arbeitnehmer Bewegung), Sandra Grimm (DGB), Sebastian Miele, (freier Mitarbeiter der Sozialen Beratungsstelle), Wolfgang Zeh (DGB), Susanne Schulze (KK Arnsberg), PeterSsinn (KK Arnsberg) und Gerd Heiler-Schwarz (Beratungsstelle Diakonie Ruhr-Hellweg)

 
 
 
 
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