13.04.2018

Was bedeutet Krieg? Sauerländer Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erinnern an den zweiten Weltkrieg und seine lang andauernden Folgen


Meschede. Die Frauengeschichtswerkstatt Sauerland präsentiert ihr neuestes Buches “Das Kriegsende 1945 in der Erinnerung heutiger Sauerländerinnen und Sauerländer” am Mittwoch,  18. April  um 17 Uhr im Bürgerzentrum Alte Synagoge Meschede. Der Eintritt ist frei.

Mitarbeiterinnen der Frauengeschichtswerkstatt befragten 29 Männer und Frauen ab Jahrgang 1921, die heute im Sauerland leben, wie sie das Ende des Zweiten Weltkrieges erlebten, wo sie damals lebten oder sich aufhielten und wann für sie der Krieg tatsächlich zu Ende war.
Überwiegend entstanden die Texte nach Interviewaufzeichnungen. Einige der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen schrieben ihre Erinnerungen selbst auf. Sie werden ergänzt durch Fotos, Karten, kurze Informationen und Zeitungsartikel sowie Originalquellen. 
An ganz verschiedenen Orten erlebten die Befragten das Kriegsende. Ebenso schildern die Texte die unterschiedlichsten Erfahrungen, Erlebnisse und Emotionen. Aber auch Ähnlichkeiten lassen sich finden, zum Beispiel die Erleichterung über das Ende der Bombenangriffe oder die Schilderung der ersten Begegnung mit Schwarzen unter den amerikanischen Soldaten.
 Im Westen Deutschlands erlebten die Menschen die Eroberung durch die Alliierten, womit die Bombardierungen und Tieffliegerangriffe ein Ende fanden. Doch vor welcher Zukunft stand man? Im Osten gingen die Vertreibung und die Flucht vor der Roten Armee weiter, damit verbunden war fast immer der Verlust der Heimat.
Aber erst mit der Gewissheit über das Schicksal ihrer Familienangehörigen endete für viele der Zweite Weltkrieg, und das manchmal viele Jahre später. Auch davon berichten die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen in oft berührender Weise.


 
 
 
 
Was bedeutet Krieg? Sauerländer Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erinnern an den zweiten Weltkrieg und seine lang andauernden Folgen
 

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