08.09.2017

Briloner Bürgermeister hält Kanzelrede


Am Sonntag, 17. September gibt es im Abendgottesdienst in der Stadtkirche keine Predigt. Denn Brilons Bürgermeister Dr. Christof Bartsch hält eine Kanzelrede über den Bibelvers: „Bleibet niemanden etwas schuldig, nur die Liebe schuldet ihr einander immer“(Römer 13,8). In Hüsten, Neheim, Meschede, Olsberg, Sundern und Warstein gab es das in den letzten Monaten schon: Menschen, die nicht zur Kirchengemeinde gehören, die meist katholisch sind, sprechen auf der Kanzel einer evangelischen Kirche über das, was ihnen wichtig ist am Protestantismus, am Reformationsjahr, an der Bibel. Regierungspräsidentin Diana Ewert würdigte das Bildungsverständnis Luthers, Europaparlamentarier Dr. Peter Liese fand Parallelen zwischen Predigttext und Europapolitik, Olsbergs Alt-Bürgermeister Elmar Reuter und Arnsbergs Dechant Hubertus Böttcher bezogen sich auf katholische und evangelische Besonderheiten und Gemeinsamkeiten, der Benediktinerpater Marian Reke überzeugte mit einer sehr spirituellen Ansprache, Warsteins Bürgermeister Dr. Thomas Schöne sprach über eins der reformatorischen Grundprinzipien „Allein aus Glauben“– jeder Gast brachte sich persönlich ein. Die Kirchengemeinden erlebten die Reden von außen als bereichernd für ihre Gottesdienste.
Die musikalische Verantwortung für die Gottesdienstreihe zwischen Todes- und Tauftag Luthers hat Kreiskantor Gerd Weimar übernommen. In Brilon musiziert er zusammen mit cantamus - dem Gemeindechor und dem Briloner Bläserkreis. Der Gottesdienst beginnt um 18.00 Uhr.  Gerd Weimar spielt Orgel. Pfarrer Rainer Müller gestaltet die Liturgie.
Die letzten beiden Kanzelreden finden am 31. Oktober in Wickede und am 12. November in Marsberg statt.


der Briloner Bürgermeister Dr. Chrstof Bartsch

 
 
 
 
Briloner Bürgermeister hält Kanzelrede
 

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