05.07.2017

Arnsberg und Soest - ein neuer Kirchenkreis? Kreissynode beschließt über die Gründung


Am Samstag, 8. Juli tagt in Meschede im Kreishaus die Synode des Kirchenkreises Arnsberg. Delegierte aus den Kirchengemeinden, Mitarbeiter aus der Verwaltung und den kreiskirchlichen Arbeitsbereichen sowie weitere berufene Mitglieder entscheiden über die Zukunft des Kirchenkreises und weitere Anliegen. Die ganztägige Synode – geplantes Ende ist 18.30 Uhr – wird um 8.00 Uhr in der Mescheder Christuskirche, Schützenstr. 4, mit einem Abendmahlsgottesdienst eröffnet. Pfarrerin Gabriela Hirsch aus Arnsberg wird den Gottesdienst leiten. Superintendent Alfred Hammer führt darin Elisabeth Patzsch als Nachfolgerin von Susanne Wilmas in eine der beiden Stellen der Synodalbeauftragung: „Begleitung Ehrenamtlicher in der Flüchtlingsarbeit“ ein. Elisabeth Patzsch ist für die Ehrenamtlichen der Gemeinden im Osten des Kirchenkreises Arnsberg zuständig.

Der größte Zeitumfang ist für die Debatte um die Gründung eines neuen Kirchenkreises aus den bisherigen Kirchenkreisen Arnsberg und Soest reserviert. Der KSV hat den Abschlussbericht der Projektgruppe zur Kenntnis genommen und an die Kreissynode weitergeleitet. Das nach der letzten Regionalversammlung am 13. Mai in Warstein noch einmal gründlich überarbeitete Papier ist Grundlage der in drei Schritten geplanten Bearbeitung:

1. Alle Fragestellungen, die sich über die im Projektpapier dargestellten Zusammenhänge hinaus ergeben, werden gesammelt, in einem Zusatzprotokoll festgehalten und als Arbeitsmaterial für das Jahr 2018 beschlossen.

2. Die Synode beschließt über das Papier der Projektgruppe als Grundlage für die Bildung eines neuen Kirchenkreises.

3. Die von der Landeskirche vorgelegte Gründungsurkunde steht zur Beschlussfassung an. Wird sie von den Synoden angenommen, schickt die Landeskirche das Dokument an alle Presbyterien mit der Bitte um Zustimmung. Wenn alle Presbyterien zustimmen, gilt sie als anerkannt. Wenn einige Presbyterien nicht zustimmen, wird die Frage nach der Neugründung eines Kirchenkreises auf der Landessynode im November 2017 verhandelt.

Die Kirchenleitung wird, wenn die Kreissynoden und die Kirchengemeinden der Gründungsurkunde zugestimmt haben, gemäß Artikel 105 der Kirchenordnung eine beschließende Versammlung aus den Mitgliedern beider Kreissynoden im zweiten Halbjahr 2018 berufen. Diese Versammlung wählt den Superintendenten/die Superintendentin, die Mitglieder des Kreissynodalvorstandes und anderer leitender Ausschüsse.

Weitere Tagesordnungspunkte auf der Kreissynode:
Nachwahlen KSV  
Abstimmung über die Satzung der fusionierten Verwaltungen der Kirchenkreise Lüdenscheid-Iserlohn, Soest und Arnsberg
Jahresabschlüsse 2016 und Haushaltspläne 2017 der Kindergärten, die zum Trägerverbund im KK Arnsbeg gehören
Kirchenkreis–Etikette: Grundsätze für den Pfarrdienst im KK Arnsberg
Satzungsänderung Stiftung Kirchenmusik


Bilder: Kreissynode 2016, KKB

 
 
 
 
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