28.02.2017

Zusammen planen, schreiben und korrigieren - Gemeindebriefredakteure tauschen sich aus


Meschede. Es ist gut, wenn Fachleute sich austauschen. Das spürten Mitglieder von fünf Gemeindebriefredaktionen bei einer gemeinsamen Sitzung Ende Februar. Öffentlichkeitsreferentin Kathrin Koppe-Bäumer hatte  eingeladen und am Gemeindebrief interessierte Menschen aus Medebach, Brilon, Warstein, Arnsberg und Neheim kamen und legten ihrer Gemeindebriefe den anderen vor. Marianne Rudolph erläuterte das Konzept des Briloner Gemeindebriefs: Das Redaktionsteam überlegt sich jedes Mal ein neues Schwerpunkthema. Dazu werden Artikel, die Andacht, der Küchengruß und die Kinderseite erstellt. Wie im Warsteiner Gemeindebrief, den Pfarrer Uwe Müller erläuterte, hat auch der Briloner Gemeindebrief regelmäßig wiederkehrende Rubriken. In Warstein sind das Informationen aus dem Presbyterien, Einladungen zu kommenden und Rückblicke auf vergangene Veranstaltungen. In allen Gemeindebriefen stehen die Gottesdienstpläne an prominenter Stelle.
Koppe-Bäumer ging auf die Grundlagen der redaktionellen Arbeit ein: Wie wichtig ein gut geplanter Zeitplan und Sitzungen im Team sind. Auch das gemeinsame Korrekturlesen ist ein guter Brauch. Es kommt darauf an, weiße Flächen zum Atmen zu lassen und die Leserschaft nicht in einer Bleiwüste verhungern zu lassen. Auch Bildunterschriften und Datenschutz wurden thematisiert.

Alle Briefe zeigten: Die Freude an Farbe hat in den letzten Jahren zugenommen, sehr professionell wirken die Briefe. Die regelmäßige Produktion der Briefe ist zeitaufwändig und kostet Geld.
Doch beides lohnt sich. Untersuchungen zeigen: 90% der Gemeindeglieder lesen die Briefe oder blättern sie durch. Das ist ein gutes Ergebnis für eine Mitgliederzeitschrift. Uwe Müller bestätigte das: „Ich entdecke den Gemeindebrief immer in den Wohnungen, wenn ich Besuche mache."
Axel Werkmüller aus Sundern ging mit vielen Ideen und praktischen Anregungen zurück. Er träumt von einem Sunderner Gemeindebrief. "Erstmal muss ich ein Team finden", schmunzelt er.

Das nächste Seminar im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit findet am Freitag, 14. Juli von 17-20 Uhr im Gemeinsamen Kirchenzentrum in Meschede statt. „Wie gestalte ich einen Schaukasten?“ - wird die Leitrade des Nachmittags sein.

KKB


Zufrieden mit dem Arbeitsergebnis: die Redakteure und Redakteurinnen - Bild: KKB

mit Öffentlichkeitsreferentin Kathrin Koppe-Bäumer, links Bild: Richter

 
 
 
 
Zusammen planen, schreiben und korrigieren - Gemeindebriefredakteure tauschen sich aus
 

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