21.10.2016

Proben fürs Luther-Oratorium erreichen viele Menschen


Arnsberg/Soest.  Den Sängern und Sängerinnen, die im Projektchor seit Anfang September Lieder und Sätze aus der Lutherzeit einstudieren, macht die Vorbereitung großen Spaß. Wie anspruchsvoll und berührend Luther komponierte und dichtete, erlebten sie, als sie sein gesungenes Glaubensbekenntnis erarbeiteten.
Aus unterschiedlichen Gründen machen die Menschen mit. Sängerin Ruth Ewertz (57) geht es „rein um die Musik. In diesem Chor wird immer Qualität herausgeholt“, sagt sie. Die Katholikin musste Wochenendschichten umlegen, um an den Proben und der Aufführung teilnehmen zu können. Tief mit Luther verbunden ist Margrit Jastram (60). Früher habe sie als Pfarrfrau in Norddeutschland viel mit Luther zu tun gehabt. Später unterrichtete sie unter anderem Religion an der Mescheder Martin-Luther-Schule. Zum ersten Mal erlebe sie beim „Luther-Projekt“, dass Theaterszenen mit Musik aus der Lutherzeit verknüpft werden. „Schön, dass wir das mit Katholiken zusammen machen“, freut sie sich.  

Verantwortlich für die Entstehung des Luther-Projekts ist Gerd Weimar. Menschen aus den Kirchenkreisen Arnsberg und Soest haben das Theaterstück über Luthers Leben geschrieben, führen es auf und singen in den Chorgemeinschaften mit. Am 18. Februar 2017 wird das Luther-Projekt im Rahmen des Festes zum Reformationsjubiläum in Meschede noch einmal aufgeführt.

Mehr zum Luther-Projekt: www.kirchenkreis-arnsberg.de sowie unter https://www.stiftungkirchenmusik.de/


Mit Schwung studiert die Chorgemeinschaft Musik aus der Luther-Zeit ein.

 
 
 
 
Proben fürs Luther-Oratorium erreichen viele Menschen
 

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