13.09.2013

Literarischer Gottesdienst in Meschede


Was unser Leben reicher macht – ein märchenhafter Gottesdienst

„Hans im Glück“ war das Thema des Literarischen Gottesdienstes, der im Kunstsommer Arnsberg und am 8.9.2013 in der Christuskirche in Meschede gefeiert wurde. In dem bekannten Märchen tauscht Hans einen Klumpen Gold – den Lohn für sieben Jahre Arbeit – gegen ein Pferd, eine Kuh, ein Schwein, eine Gans und gegen wertlose Steine, die er am Ende auch noch verliert. Hans ist glücklich darüber, denn er hat kein Verhältnis zu materiellen Werten.

So bietet diese Märchen einen Anstoß, die Frage nach Ziel und Richtung unseres Lebens im Gottesdienst aus verschiedenen Perspektiven neu zu bedenken. Was brauchen wir wirklich zum Lebensglück? „Verzeihen, Musik, Lachen, Schokolade“ – lauteten die Antworten von Iris Ackermann, Heidrun Parplies und Kerstin Buchbinder aus dem Vorbereitungsteam. Und was macht unser Leben reicher? „Eine Blume, ein Herz in den Rahmen geschnitten, einfach der nächste Mitmensch“!

„Hans im Glück“ ist froh, zu seiner Mutter nach Hause zu kommen. In diesem Sinne kann das Märchen auch als Lebensweg verstanden werden, wo wir auf dem Weg nach Hause zu Gott weltliche Güter nicht festhalten sollten. Hans sucht nicht nach dem Glück, er verhält sich sorglos wie in Kind mit einem erstaunlichen Vertrauen ins Leben. Als er seine beschwerlichen Steine verliert, dankt er Gott für diese glückliche Fügung.

Das Zufallsglück gab es für die Gottesdienstbesucher der Christuskirche in Form eines Glücksrades. Glücklich waren alle über die beschwingte musikalische Begleitung durch die Pfarrerin Karin Neumann-Arnoldi am Keyboard und Dr. Bernd Ewert am Saxophon.

Für den Heimweg gab es für alle einen Glückskeks mit Rezept. Man könnte den Keks auch mit einem Segensspruch füllen. Wohl bekomme es Leib und Seele!

Text: Elvira Köhler


 
 
 
 
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